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Nachtgeschrei - Am Rande Der Welt

Nachtgeschrei - Am Rande Der Welt
Stil: Mittelalter Metal
VÖ: 20. März 2009
Zeit: 46:39
Label: Massacre Records
Homepage: www.nachtgeschrei.de
MySpace: www.myspace.com/nachtgeschrei

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Die Spielleute aus Frankfurt mit dem seltsamen Namen sind zurück. Am Rande der Welt machen Nachtgeschrei haargenau dort weiter, wo sie vor gerade mal elf Monaten aufgehört haben. Das ging ja fix, wenn man bedenkt, dass die Truppe in letzter Zeit auch live sehr aktiv war und mit großen Acts der Marke In Extremo, Subway To Sally, Ensiferum, Haggard, den Reitern und vielen anderen die Bühne teilten. Die Torte namens Mittelalter-Boom hat sich also als groß genug erwiesen, um noch eine weitere Kapelle zu ernähren.

Dennoch ist Eile geboten, denn wer weiß, wie lange dieser Boom noch hält. Schließlich geht es hier um's Geldverdienen. Wenn ich dann im Promotext des Labels zu lesen bekomme, dass sich Nachtgeschrei mit ihrer Musik an keine Klischees anbiedern, kann ich nur herzhaft lachen. Denn noch klischeehafter kann man eine Sache doch gar nicht angehen. Schließlich gibt es auf diesem Album rein gar nichts, was nicht schon in gleicher Weise da gewesen wäre: traditionelle Instrumente, wie Drehleier, Akkordeon, Flöte und - na klar - der Dudelsack werden in zeitgemäß rockende E-Gitarrenrhythmen gebettet, begleitet von zeitloser Lyrik in deutscher Sprache. Auch Hottis Gesang passt einwandfrei in dieses Raster und erinnert an diverse Kollegen der Mittelalter und Gothic-Rock-Szene.

Wer sich daran nicht stört und wer von diesem Genre nicht genug bekommen kann, ist bei Nachtgeschrei auch weiterhin bestens aufgehoben. Die fette Produktion ist tadellos, die elf Lieder entpuppen sich als wunderbare Tanzmusik und das Artwork von Travis Smith ist auch sehr ansprechend ausgefallen. Leider hört sich vieles auf dem Album doch recht ähnlich an und die meisten Songs sind nach dem gleichen Schema gestrickt. "Fernweh", in dem die traditionellen Instrumente ein wenig in den Hintergrund gerückt wurden, ist sicherlich ein Highlight. Ein Gassenhauer wie "Windstill" vom Debüt ist dieses Mal allerdings nicht dabei. Fazit: gewiss nicht schlecht, über weite Strecken aber austauschbar.

Dagger

4 von 6 Punkten

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