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Wild Scream - Wild Scream

Wild Scream - Wild Scream
Stil: Heavy Metal
VÖ: 27. Februar 2009
Zeit: 49:38
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.wildscream.com
MySpace: www.myspace.com/wildscream

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Endlich mal wieder eine Münchener Band und sogar eine, die mal nicht Black oder Death Metal spielt. Nein, Wild Scream spielen klassischen Heavy Metal mit einer Prise Power und Thrash-Metal. Dieser Tage erscheint ihre selbst betitelte Debüt-Scheibe und die Jungs erhoffen sich dadurch den ganz großen Wurf.

Fangen wir erstmal mit der Produktion an, diese klingt verdammt nach Heimstudio, denn die Gitarren sind noch sehr rau und quasi ungefiltert vom Amp in den CD-Brenner gewandert. Das Schlagzeug ist zwar ganz annehmbar, doch der schwachbrüstige Klang der zwei Sechssaiter macht der Platte zusätzlich zu schaffen.
Mit "Shadows Of The Past" startet man ganz klassisch im stampfenden Mid-Tempo und versprüht einigen Grave Digger-Flair. Stimmlich wird man sogar entfernt an Matt Barlow erinnert.
Nach dem interessanten Opener kommt das schwache "Mr.Jailer", welches erneut durch schwache Gitarren und leicht uninspirierte Riffs auffällt. Die Riffs sind auf der Scheiblette ein generelles Problem, denn die meisten von ihnen hat man schon mindestens 100mal genauso gehört. Auch der Gesang schwächelt zudem über weite Strecken und von Charakterstimme kann man hier nicht reden, eher von einem Bandmitglied, das durch Waffengewalt zum Singen gezwungen wurde.
"The Refugee" kommt gleich mal mit "Sad But True"-Intro daher und zeigt sich wenig innovativ. Die Songs plätschern zu sehr vor sich hin und nehmen kaum Fahrt auf.
Leider kommen die musikalischen Tiefpunkte erst und den Beginn macht "Black Christmas", welches ein potentieller Anwerber für Guantamo Bay werden könnte. Tut mir leid, aber das Pseudo-Gegrunze geht gar nicht und wirkt extrem amateurhaft.
Doch nicht alles ist schlecht und so können Wild Scream auch mit zwei genialen Nummern aufwarten, die ich gar nicht mehr erwartet hätte. Ersteres ist die Götter-Ballade "Let Me Go", welche extrem gefühlvoll und stilsicher intoniert wurde. Großes Kino. Zweiteres ist der Titeltrack an letzter Stelle, welche endlich mal Fahrt aufnimmt und live sicher eine Granate werden wird.

Abschließend muss ich sagen, dass hier noch großer Verbesserungsbedarf besteht und dass man das nächste Mal viel mehr im Vorfeld an den Songs arbeiten sollte. Die Truppe hat Potential, doch leider spielt sie es nur ganz, ganz selten richtig aus und so ist das Debüt eine recht dünne Angelegenheit. Live wird das Material um einiges besser rüberkommen, da man dort den Gitarrensound voll auffahren kann. Über die Sache mit der Produktion muss ich allerdings hinweggucken, da ich weiß, wie teuer solche Geschichten sind.

Anspieltipp: Let Me Go, Wild Scream

Basti

Ohne Wertung

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