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Sympathy - Amagogic Tyranny

Sympathy - Amagogic Tyranny
Stil: Death Metal
VÖ: 19. Dezember 2008
Zeit: 47:30
Label: Bombworks Records
Homepage: -

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Sympathy, das geistige Produkt von Dharok, ist kein Ein-Mann-Projekt mehr. Für das neueste Release, Anagogic Tyranny, hat sich das Mastermind mit Jeff Lewis (u.a. Mortification) an der Gitarre und Jim Austin (Into Eternity) an den Drums verstärkt und man kann eines sofort sagen: Es hat dem Sound von Sympathy verdammt gut getan! Denn der aktuelle Output schlägt die Frühwerke bei weitem, sowohl beim Songwriting als auch bei der Performance.

Auf den neuesten Werk gehen die drei Herren recht deftig zur Sache. Den Löwenanteil am Sound macht das technische Todesblei aus, es wird gefrickelt auf Teufel komm raus, ein Break jagt das nächste. Aber auch der Schwarzheimer kommt bei den Kanadiern nicht zu kurz, Ausflüge in Black Metal-Gefilde kann man regelmäßig bewundern. Und hin und wieder wird es sogar ein wenig thrashig, auch wenn diese Momente her selten vorkommen. Das Ganze wirkt aber nicht zusammengewürfelt und unpassend in Szene gesetzt, sondern bildet ein homogenes Ganzes, kein Teil beißt sich da mit dem anderen. Rasendes Stakkato-Riffing und -Drumming geht Hand in Hand mit fast schon delikaten Melodien, die des Öfteren in die Songs eingewoben wurden. Ja, hier wird eine große Bandbreite geboten, die auch ein recht breit gefächertes Klientel ansprechen sollte. Fans von Todesblei-Kapellen wie Suffocation oder Morbid Angel dürften an dieser Scheibe genauso ihren Gefallen finden wie Jünger von Dark Funeral oder gar Dimmu Borgir.

Produktionstechnisch tritt der Rundling gehörig Popo, das hat Dampf und Pfeffer, ohne bei den durchaus vorhandenen verträumten Passagen unsauber zu klingen. Auch an den Instrumenten machen die Herren aus Kanada eine gute bis sehr gute Figur. Kraftvolles und doch sehr variables Drumming sowie messerscharfe Riffs bilden die Grundlage für absolut traumhafte Leads, die sich dauerhaft im Gedächtnis festsetzen können. Nur bei den Vocals wird's dann hin und wieder etwas unsauber, die könnten doch etwas klarer und besser in den Vordergrund gemischt rüberkommen, so gehen sie hin und wieder etwas unter.

Ja, ein feines Scheibchen ist Herrn Dharok und Konsorten da gelungen, das über eine Dreiviertelstunde sehr gute Unterhaltung bietet und auch nach dem drölften Durchlauf immer noch keine Abnutzungserscheinungen zeigt. Trotz der kleinen Schwäche beim Gesang gibt es dafür die volle Punktzahl und es bleibt die Erkenntnis, das mehrere Köche den Brei nicht unbedingt verderben...

Hannes

6 von 6 Punkten

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