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Sol - I Am Infinity

Sol - I Am Infinity
Stil: Doom/Black Metal
VÖ: 14. November 2008
Zeit: 56:31
Label: Ván Records
Homepage: www.solarmassacre.dk

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Es gibt Platten, die klingen als ob sie über einen Telefonhörer aufgenommen wurden. Es gibt Platten, die klingen als ob sie über einen kaputten Telefonhörer aufgenommen wurden. Und es gibt Sol, die Ein-Mann-Armee aus Dänemark. Ihr Neuling I Am Infinity ist, mitunter gar nicht so schlechter, schwarzmetallisch angehauchter Doom aus den Kartoffelkeller-Studios.

Schon der Opener "Cosmos Reshaping" klingt wie eine galaktische Waschmaschine: Vorwaschgang, kratz, fiep, wummer, klong, kreisch! Mit sieben Minuten ein opulenter Einstieg, den sicherlich nur die finstersten Doomjünger werden ertragen können, vorausgesetzt sie sind in Unkenntnis der Skip-Taste ihres CD-Players, von der ich hier gerne und herzhaft Gebrauch machte. Gerettet? Von wegen! Immer wenn du glaubst es geht nicht schlimmer, scheppert "And I Rose" ins Zimmer. Die Soundqualität stürzt noch tiefer ab, Sub-Darkthrone-Frühphase, und ein Waldgnom krächzt irgendeinen antikosmischen Quatsch ins Mikro. Nach siebzehn Minuten dann die Überraschung: "Abyss Of Light" schleppt sich doomig vorwärts und scheppert daher wie frühe Celtic Frost. Gar nicht mal schlecht! Auch die beiden folgenden Tracks haben ihre Qualitäten und einen rohen Charme. Beim Outro "Cosmos Reborn" ist dann zum Schluss noch mal so richtig Abwechslung angesagt: ein verzerrter Männerchor intoniert für jeweils für drei Minuten "Aaa!", "Ooo!" und "Uuu!" - Ächz!

Mal ehrlich: dieses Album ist ein schlechter Scherz, wie man ihn normalerweise "Kult" nennt. Wer wirklich unkommerzielle Musik machen will, der möge keine Platten aufnehmen und schon gar nicht solche wie I Am Infinity. Prädikat: Arsch besonders weit offen!

Fab

1 von 6 Punkten

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