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Seraphin - Start To Live

Seraphin - Start To Live
Stil: AOR
VÖ: 24. Oktober 2008
Zeit: 53:30
Label: Bad Land Records
Homepage: www.seraphin.de

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Material für die AOR-Fraktion bietet der Münchner Franz Schott mit seinem Soloprojekt Seraphin auf seinem Erstling Start To Live. Wer auf harte Riffs, Doublebassgebollere oder hysterisches Gegrunze steht, kann hier also getrost aufhören zu lesen.

Ah, noch da. Gut. Wie schon gesagt, handelt es sich bei Start To Live um eine AOR-Scheibe. Deren Härtegrad bewegt sich irgendwo zwischen Fury In The Slaughterhouse, Michael Kiske, Bon Jovi und langsamen Creed. Gut, das alles lässt sich auch getrost als Pop bezeichnen, was aber wiederum ein wenig zu seicht wäre. Genrebedingt werden der Gitarre, die über einen nicht unerheblichen Teil der Spielzeit rein akustisch agiert, also eine ganze Menge angenehmer Melodien entlockt, die von sehr eingängigem Gesang begleitet werden und sich größtenteils unkompliziert im Ohr festsetzen. Der Härtegrad wird nur vereinzelt nach oben geschraubt. So zum Beispiel bei den rockigen Nummern "Dreamer" und "The Unknown" oder im schnellen "Yellow Dragon". Dazu gesellt sich noch eine Handvoll weiterer Tracks, in denen die Stromgitarre den Ton angibt und genau hier hat die Scheibe ihre Stärken. Die langsamen Nummern sind zwar recht nett anzuhören und schmeicheln den Gehörgängen, wirken auf Dauer aber ein wenig belanglos, auch wenn die künstlerische Umsetzung durchaus als gelungen bezeichnet werden kann.

Was soll man also abschließend sagen? Die Platte ist weder Fisch noch Fleisch und man wird das Gefühl nicht los, dass der Musiker sich nicht recht entscheiden konnte, welchem Lager er denn nun zugeordnet werden will. Mal ist es angenehm rockig, dann erinnert der folgende Song an den Aufzug im Kaufhof. Die erdigen, rockigen Nummern kompensieren die Schwächen der akustischen Tracks nicht ganz und verhindern so, dass die Scheibe aus dem eintönigen Mittelmaß hervorsticht. Schade, denn Potential wäre genug vorhanden.

JR

3 von 6 Punkten

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