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Helstar - The King Of Hell

Helstar - The King Of Hell
Stil: Speed/Power Metal
VÖ: 26. September 2008
Zeit: 50:05
Label: AFM Records
Homepage: www.helstar.com

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Comebacks sind zur Zeit ja groß in Mode, ich werfe da nur mal die Namen Pestilence, Exhorder oder Exumer in den Raum. Da passt es zur allgemeinen Stimmung recht gut, dass sich auch die alten Heroen von Helstar wieder aufraffen konnten, der Jugend zu zeigen, was sie noch drauf haben. Oder Selbiges zumindest versuchen...
Helstar waren zwar nie so erfolgreich wie die ganz Großen im Genre, aber hatten auf jeden Fall eine solide Fanbasis sowie auch bei den Kritikern einen Stein im Brett. Die Gruppe stand immer für qualitativ hochwertigen Powermetal der amerikanischen Bauart, schon hart an der Grenze zum Thrash und es war genau diese Mischung, welche die Band zu etwas Besonderem machte. Diesen Stil haben die fünf Herren auf ihrem aktuellen Longplayer The King Of Hell zum Entzücken der altgedienten Fanscharen auch um keinen Deut geändert. Die Musik der Amis klingt immer noch zu 100 Prozent nach Helstar, ohne deswegen altbacken zu wirken, denn der Sound an sich ist doch recht zeitlos und die Produktion der Scheibe der Neuzeit mehr als angemessen. Auch zeigen die gestandenen Musiker auf dieser Scheibe, dass sie von ihrem Handwerk überhaupt nichts verlernt haben, technisch hört sich das alles ausgezeichnet an. Besonders James Rivera, der ja auch kein ganz junger Hüpfer mehr ist, zeigt Herrn Halford, wo der Hammer hängt, denn auch wenn ich beileibe kein Fan dieser Eierquetsch-Vocals bin, komme ich doch nicht umhin, dem Frontmann eine fast makellose Leistung zu bescheinigen. Einzig bei "Garden Of Temptation" wirkt der Gesang dann doch etwas leiernd, was aber zum Teil auch am Stück selber liegt. Womit wir bei den Songs angekommen wären und die sind der Punkt, der mich ein wenig in Schwierigkeiten bringt, was die Wertung betrifft. Zwar finde ich kein Stück direkt schlecht, das sind alles sehr solide Tracks geworden, aber so wirkliche Übersongs findet man auf The King Of Hell leider auch nicht. Durchgehend gehobene Mittelklasse, auf Nummer sicher geschrieben, recht unterhaltsam, aber auch nicht überraschend oder richtig einprägsam. Vor allem sind alle Lieder im gleichen Tempobereich angesiedelt, das wirkt dann über die gesamten 50 Minuten doch ein wenig eintönig.
Das heißt natürlich nicht, dass diese CD ein schlechtes Album wäre, nein, sie ist ein durchaus solides Comeback-Album. Allerdings auch nicht der große Wurf, den sich der ein oder andere Fan vielleicht erwatet hatte. Belassen wir es bei dem Ausdruck "brauchbar" und der US-Metal-Fetischist kann sogar noch einen Punkt auf die Wertung aufschlagen.

Hannes

4 von 6 Punkten

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