16 Headbänga online
19.01.2018 Iced Earth
20.01.2018 Iced Earth
21.01.2018 EMP Persistence Tour 2018
24.01.2018 Thunder
24.01.2018 Batushka
25.01.2018 Hämatom
25.01.2018 Grizzly
MinReviews (9942)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Stratovarius

Interview:
Vanitas

Live-Bericht:
Wacken Open Air 2017

Video:
Dysrhythmia
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Azmaveth kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Azmaveth - Strong As Death

Azmaveth - Strong As Death
Stil: Black Metal
VÖ: 31. Oktober 2008
Zeit: 32:52
Label: Bombworks Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/azmaveth

buy, mail, print

13 Tracks in 33 Minuten bedeuten normalerweise, dass der Rezensent eine Grindcore-Scheiblette im Player hat. Doch hier liegt der Fall ausnahmsweise anders, denn von den 13 Stücken sind sieben irgendwelche Vor-, Zwischen- oder Nachspielchen, womit insgesamt also sechs verwertbare Songs übrig bleiben. Wer jetzt aber denkt, er hätte es mit einem Manowar-ähnlichen Hörbuch zu tun, der irrt ebenfalls gewaltig, denn Azmaveth (Gesundheit!) machen einen auf Black/Death Metal mit einer kleinen Prise Thrash.
Die Band aus Puerto Rico verbindet die oben genannten Stile zu einem recht interessanten Mix, wobei der Schwarzmetall-Anteil deutlich überwiegt, für reine Todesmetaller ist das Werk eher weniger geeignet. Auch die Thrash-Passagen beschränken sich aufs Nötigste, so dass auch dieses Klientel nicht wirklich zur Zielgruppe der Kapelle gehört. Keyboard-unterlegter Black Metal mit gelegentlichen Growls und einigen netten Riffs, das wäre die Essenz der Musik der Puertoricaner. Anfangs hatte ich ziemliche Probleme mit der Darbietung, denn die Leistungen an den Instrumenten ist allenfalls als "bodenständig" zu bezeichnen, gerade am Anfang der Scheibe rumpelt und stottert es doch das ein ums andere Mal recht deutlich. Das allerdings gibt sich im Laufe der Scheibe etwas oder fällt zumindest nicht mehr so ins Gewicht. Auch die Produktion ist weit davon entfernt, als überzeugend durchzugehen, relativ undifferenziert wirkt der Sound an vielen Stellen auf mich. Na gut, ist ja Black Metal, da kann man auch mal drüber hinweg sehen, mein Ding isses aber nicht. Und auch das Songwriting hat mir zuerst ziemliche Probleme bereitet, gerade die ersten Stücke auf Strong As Death sind nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Allerdings steigert sich der Rundling mit der Zeit, so dass die letzten beiden Songs dann durchaus positiv in Erinnerung bleiben, "The Dark Lust Of The Rotten Soul" mit seiner epischen Struktur und "Crawling Out Of The Grave" mit seinem unverhohlenen Motörhead-Groove. Gerade diese beiden Tracks schaffen es dann, mein Urteil milde zu stimmen, denn sie zeigen, dass die Gruppe Potential hat.
Die CD ist beileibe keine wirklich gute Scheibe, aber auf ihre Art zumindest interessant und auch kein echter Reinfall, denn zum Ende hin entwickelt sich bei mir dann doch noch eine wenn auch sehr seltsam anmutende Faszination. Schau mer mal, was da in Zukunft auf uns zukommt...

0 KommentareHannes

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Opposite Self - Almost Over
Vorheriges Review: Edguy - Tinnitus Sanctus

© www.heavyhardes.de