5 Headbänga online
Suche:
12.03.2026 Die Happy
12.03.2026 Psychedelic Porn Crumpets
12.03.2026 Dead Pioneers
13.03.2026 Maximo Park
13.03.2026 Kataklysm
13.03.2026 Keith Caputo
Reviews (10518)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Bellgrave

Interview:
Roadkill 13

Live-Bericht:
Pro-Pain

Video:
Thomsen
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Das Scheit kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Das Scheit - So Far From God... So Close To You

Das Scheit - So Far From God... So Close To You
Stil: Gothic Rock/Industrial
VÖ: 19. April 2008
Zeit: 49:10
Label: Twilight Zone Records
Homepage: www.dasscheit.de

buy, mail, print

Gestern ging die Wiesn zu Ende, heute sind die Säufer wieder einsam. Die Vereinsamung einer Person, ob Bierzeltdimpfl oder nicht sei dahingestellt, behandeln Das Scheit auch auf ihrem neuen Album. Das Quartett stieg also hinab in die Bazement-Studios und ließ Markus Teske sein viertes Werk abmischen. Die 13 Lieder vertonen dabei die Fünf Phasen der Trauer, die bei den Hörern dieses Albums zum Glück nicht auftreten werden.

Gespielt wird eine tanzbare Mischung aus Gruftrock und Industrial. Nach dem Intro steht mit "So Far From God" der erste Elektro-Rocker auf der Matte, von denen es einige auf dem Album gibt. Eingängige Melodieführung, verzerrte Vocals und Keyboardeinsatz ergeben den typischen Gothic-Clubsound. Gleichzeitig schlagen dem Hörer aber manchmal regelrechte Soundwälle entgegen. "No One" ist das erste Cover auf dem Album, ein ins Englische übertragenes Lied des Rödelheim Hartreim Projekts. Klingt abschreckend, ist aber gut gelungen. Dark Sprechgesang in etwa. Mit "Hollow" kann ich mich dagegen nicht besonders anfreunden, Him-Kitsch lässt grüßen. Schlagerartig, nicht aber schlecht, ist "Because The Night", ein Springsteen/Smith-Cover, bei dem Jape Perätalo und Michelle Darkness gastieren.
"Sehnsucht", mein persönlicher Lieblingstrack, mutet dagegen mit seiner Elektronik zu Beginn fast "Retro" an und kracht schön inner Gegend rum. "... So Close To You" schließt die Platte sehr atmosphärisch mit oben erwähnten Soundwällen.

Overall, ein gutes Album. Freunde des Stils addieren gedanklich noch einen Punkt dazu und So Far From God... zu ihrem Einkaufszettel. Ich muss scheiden, brauche Brot und Milch.

Fab

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de