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Katra - Beast Within

Katra - Beast Within
Stil: Gothic Metal
VÖ: 29. August 2008
Zeit: 45:50
Label: Napalm Records
Homepage: www.katra.fi
MySpace: www.myspace.com/katramusic

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Als Frau hat man's auch nicht leicht. Vor allem, wenn man wie die holde Katra Solopuro aus Finnland kommt und sich im ja nicht gerade unbevölkerten Genre des Gothic Metal mit Operngesang tummelt. Denn hier sind sämtliche Vergleiche und Messlatten bis zum Umfallen durchgenudelt, weshalb wir an dieser Stelle auch verzichten, sondern zur Sache kommen.

Die Herrschaften musizieren seit 2006 zusammen und können auf Erfahrung in diversen Formationen verweisen, so etwa bei Lovex, My Fate, Nocturn, Minerva und Sonicmind, wobei die Beiträge von Gitarrist Kristian und Basser Johannes für die Dark Metaller Nocturn aus den frühen 90ern wohl zu den wichtigsten Punkten auf dem Lebenslauf gehören dürften. Frontgrazie Katra hangelte sich von Background-Sängerinnen-Jobs über klassische Ausbildungseinheiten (Gesang und Klavier) nun schließlich bis ans Mikro ihrer selbstbenannten Kombo.

Nachdem 2007 die Single "Sahara" für einiges Aufsehen sorgte, brachte man im gleichen Jahr das noch selbst produzierte Erstlingswerk (mit finnischen Texten) heraus, bevor nun das Label-Debüt in den Läden steht. Geboten wird hier grundsolider, kompetent gemachter Gothic Metal, der immer wieder durch hübsche Farbtupfer überrascht (z.B. mit orientalischen Einsprengseln beim Opener "Grail Of Sahara") und auch den einen oder anderen Song-Highlight bieten kann (der Titeltrack ist feinestes Düsterheimerfutter). Auf die Gesamtstrecke zeigt sich jedoch, dass es einfach nur zu sehr an eigenem Charakter und auch songwriterischer Klasse mangelt, um zur Champions League in dieser Fraktion aufzusteigen. Somit also ein anständiger, aber kein atemberaubender Genre-Beitrag, auch wenn definitiv auf der Entwicklungspotenzialskala bei dieser Kombo noch Luft nach oben ist.

Und die informativen Unterbrechnungen "You arrre listening to the new Katrrra allbum" heben den Eindruck auch nicht unbedingt.

Holgi

4 von 6 Punkten

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