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Whitesnake - Good To Be Bad

Whitesnake - Good To Be Bad
Stil: Hard Rock
VÖ: 18. April 2008
Zeit: 59:26
Label: SPV
Homepage: www.whitesnake.com
MySpace: www.myspace.com/whitesnake

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Meine Damen und Herren, geschlagene elf Jahre ist es her, dass die wohl bekannteste Schlange der hartrockenden Musikszene ihre Zähne in Form eines Studioalbums gezeigt hat (Compilations und Livealbum seien mal ausgeschlossen), und selbst das war wohl eher ein Alleingang von einer der prägnantesten Stimmen die der bluesgetränkte Hard Rock jemals hervor gebracht hat. Messieurs et Mesdames, heute gilt es Whitesnake zurück im Ring zu begrüßen und ohne David Coverdale geht es sowieso schon mal gar nicht.

Klar hat es seit den großartigen 80ern einige Besetzungswechsel gegeben, aber allein schon die Tatsache, dass es elf Songs gibt bei denen die großartigen Gitarristen Doug Aldrich und Reb Beach ihre Finger mit im sprichwörtlichen Spiel haben lässt schon die Erwartungen in die Höhe schnellen. Und da stellt sich auch die Frage, gibt es die zweiten Teile von "Fool For Your Loving", "Still Of The Night" oder gar "Is This Love?" Die Antwort lautet auf jeden Fall "nein", aber dafür stehen solche Lieder wie "Can You Hear The Wind Blow", "Call On Me" und die geniale Ballade "All I Want All I Need" auf dem Album. War das schon alles, nein nein, keine Sorge. Es gibt ja schließlich noch den schwerfälligen Groover "Best Years" (aber mit ungewohnt sperrigem Refrain), den straight nach vorne rockenden Titelsong oder den stark an Led Zeppelin erinnernden Gute-Laune Rocker "Got What You Need". Allein schon in den genannten Songs zeigen Whitesnake das was sie stark gemacht hat. Soll heißen Melodien mit hoher Eingängigkeit zu verknüpfen, dabei nie die Schippe Blues zu vergessen und das Ganze von einem charismatischen Sänger vortragen zu lassen, der alle Facetten des Hard Rocks abdecken kann. Am Besten nachzuhören im direkten Vergleich zwischen "All For Love" und "Summer Rain". Klar werden die höheren Tonregionen nicht mehr ganz so ausgenutzt wie früher, aber der gute Mann wird halt auch älter. Mit dem Brecher "Lay Down Your Love" und der Ballade "Til The End Of Time", welches nur von der Akustischen begleitet ist, wird der musikalische Reigen komplettiert. Dabei machen nicht nur die beiden Gitarristen einen verdammt guten und gefühlvollen Job, auch auf Keyboarder Timothy Drury kann man sich genauso verlassen wie auf die einfach und effektiv spielende Rhythmustruppe Uriah Duffy (Bass) und Chris Frazier (Drums).

Whitesnake haben sich durch die Bank darauf konzentriert Lieder von gestern für heute zu schreiben und das ist ihnen mit Good To Be Bad gut gelungen. Die Erwartungen wurden zwar nicht übertroffen aber zumindest gehalten, gerade was die Homogenität des Albums betrifft. 1987 ist schon lang vorbei und wird auch nicht wiederkommen, aber das wäre wohl zuviel des Guten. Abgerundet wird die Scheibe durch eine tolle Produktion, die warm und druckvoll klingt. Und als Albumtitel hätte man auch gut und gerne Good To Be Back verwenden können, aber was soll's. Ladies and Gentlemen der Ausspruch "yeer's a song for ya" gilt für die Fans und für das ganze Album, so Come An' Get It and Slide It In, auch wenn meiner Meinung nach die Magie der früheren Tage eher in die (oder doch zum?) Lande gezogen ist...

Andi

4 von 6 Punkten

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