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Phantom Lord - Rules

Phantom Lord - Rules
Stil: Power Metal
VÖ: 2008
Zeit: 66:30
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.phantomlord-rules.de
MySpace: www.myspace.com/phantomlordrules

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Diese hier vorliegenden Phantom Lord haben mit den bekannten wohl nicht mehr existenten Power Metallern Phantom Lord aus Griechenland bzw. den definitiv nicht mehr existenten Phantom Lord aus den USA nichts zu tun. Diese Phantom Lord kommen aus Rosenheim, wenn ich das richtig in Erfahrung gebracht habe, und legen mit Rules ihr bereits zweites Album vor.

Darauf spielen sie abwechslungreich gestalteten Power Metal, der das ganze Spektrum von langsam stampfend bis schnell dahinbretternd abdeckt. Die Gitarrenfraktion schüttelt sich dabei einige gute Riffs aus dem Ärmel, manchmal aber gibt es auch etwas angestaubte und ausgelutschte Sachen zu hören.
Nun gut, das soll aber erstmal kein Hindernis sein, sich Rules anzutun. Auch der etwas gewöhnungbedürftige und nur auf mittlerem Demoniveau befindliche Sound sollte bei einer Eigenproduktion kein Hindernis sein, was aber gar nicht geht ist der Gesang. Bei den insgesamt zwölf Liedern (inklusive dreier Bonustracks aus frühen Jahren) wechseln sich Winny (git.) und Toml (b.) ab bzw. ergänzen sich und werden desöfteren von ihren Kollegen Michi (git.) und Holli (git.) unterstüzt. Soweit so gut, auch hier versuchen die Jungs Abwechslung in ihre Songs reinzubringen, aber was im Endeffekt herausgekommen ist, ist echt gruselig. Vor allem dann, wenn sich die Herren an hohen Gesangspassagen versuchen, ist der Ofen aus, das geht völlig in die Hose. Ebenso wie die zwar gut gemeinten, aber dilettantisch umgesetzten Chöre oder Gesangsdoppelungen. Was da teilweise gesungen wird, ist wahrlich nicht feierlich. Da hilft dann auch die bei Iced Earth entlehnte Melodieführung in "Nyarlathotep" nicht mehr.

Vielleicht sollten sich Phantom Lord einen Sänger suchen, der sein Handwerk auch wirklich versteht, dann haut die Sache mit den eingängigen Melodiebögen und doppelten Gesangspassagen wohl auch hin, oder man beschränkt sich auf mittlere bis tiefe Gesänge, die klingen ganz ok und sorgen nicht dafür, dass man sich von Rules entsetzt abwendet.

0 KommentareLord Obirah

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