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Behemoth - The Apostasy

Behemoth - The Apostasy
Stil: Death Metal
VÖ: 02. Juli 2007
Zeit: 40:08
Label: Regain Records
Homepage: www.behemoth.pl

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Polens Aushängeschild Nummero zwei in Sachen Death Metal meldet sich gut drei Jahre nach dem letzten Studioalbum Demigod wieder lautstark zurück im musikalischen Zirkus dieser Welt. Und diesen Status haben sich die Jungs auch schwer erarbeitet.
Auch auf Album Nummer acht (zählt man mal die Retrospektive Demonica nicht mit) sind sie ihrer Linie treu geblieben. Geboten werden auch hier Songs, die sich zwischen Black Metal und Death Metal bewegen, wobei ein klarer Überhang zum Death unüberhörbar ist. Das kurze Intro "Rome 64 C.E" stellt hier nur die Ruhe vor dem Sturm dar, denn gleich bei "Slaying The Prophets Ov Isa" wird mächtig Gas geben. Hier bleibt kein Nackenwirbel mehr auf dem anderen, der Song ist so richtig schön Knüppel-aus-dem-Sack und nur von einem kurzen Midtempopart unterbrochen. "Prometherion" steht dem in nichts nach, auch hier regiert ordentliches Geballere, mitten auf die Zwölf. Doch bevor es zu eintönig werden könnte, schrauben Behemoth an der Geschwindigkeitsschraube und drehen das Tempo etwas zurück. "At The Left Hand Of God" kommt somit etwas gezügelter, aber nicht weniger brachial durch die Boxen. Dieser Song wirkt beim ersten Durchlauf aufgrund der nicht gerade wenigen Tempowechsel vielleicht eher etwas zerstückelt. Doch genau die sind es, die den Song so besonders machen. Kurze Blast-Eruptionen verbinden sich mit langsamen Midtempoparts, ohne den Spielfluss zu beeinträchtigen. Doch bevor man meinen könnte, Behemoth würden langsam werden, donnert im wahrsten Sinne des Wortes die "Kriegsphilosophie" über einen hinweg, bevor es gegen Ende mit "Libertheme" wieder in den Midtempobereich geht, den Behemoth zweifelsfrei auch beherrschen.
Mit The Apostasy ist den Polen wieder einmal ein technisch sehr abwechslungsreiches Album gelungen, das eine ausgewogene Mischung aus Blast-Parts und langsameren Strecken enthält (vermengt mit der ein oder anderen Choreinlage sowie Pianoklängen) und somit die 40 Minuten recht schnell vergehen lässt. Da mir zum Rezensieren noch nicht die final gemasterte Version zur Verfügung stand, kann ich über den endgültigen Sound noch nicht viel sagen, aber auch die mir vorliegende Version bollert schon ganz amtlich.

Ray

5 von 6 Punkten

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