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Autumn - My New Time

Autumn - My New Time
Stil: Gothic Rock
VÖ: 04. Mai 2007
Zeit: 48:30
Label: Metal Blade
Homepage: www.autumn-band.com

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Mitten im wärmsten Frühling der letzten Jahre legen uns die Holländer Autumn ein neues Album vor, das sie My New Time getauft haben. Kein Wunder: Die Band hat sich seit der Veröffentlichung ihres letzten Albums namens Summer's End im Jahr 2004 erheblich verändert. Gründungsmitglied und Urgestein Meindert Sterk hatte die Band überraschend verlassen und so musste sich Autumn quasi neu erfinden. Das neue Line-Up, bestehend aus Sängerin Nienke de Jong, Jerome Vrielink am Bass, Keyboarder Jan Munnik, Schlagzeuger Jan Grijpstra und den beiden Brüdern Mats und Jens van der Valk an den Gitarren, hat die Lieder von My New Time in einer Gemeinschaftsaktion im mp3-Austausch-Verfahren erstellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gothic Rock wie ein Edelstein, viele musikalische Schattierungen ergeben ein funkelndes Ganzes.

Der Opener "Satellites" erinnert nicht nur vom Text her an Tanita Tikarams "Sleeping Satellite", es versprüht auch dieselbe Art von Romantik. Das darauffolgende "Closest Friends Conspire" dagegen greift auf rockigere Elemente zurück; noch metallischer wird es dann bei "Blue Wine". Die Gothic Rock-Wurzeln werden in Form von erhöhtem Keyboard-Anteil beim nachdenklichen "Angel Of Desire" ausgepackt. Der Titeltrack dagegen rockt flott drauflos und überzeugt durch im besten Sinne kommerzielle Melodieführung. "Communication On Opium" schaltet dagegen zwei Gänge zurück und groovt langsam vor sich hin. "Twisted And Turned" ist wieder ein sehr nachdenkliches Lied. Es erinnert ein kleines bisschen an die Cranberries, auch wenn es mehr Schmiss hat. Der "Shadowmancer" hat altmodische Keyboards abbekommen und überrascht mit verzwickten Tempowechseln. "Forget To Remember (Sunday Mornings)" beginnt als Ballade und verwandelt sich unterwegs in einen Midtempo-Mitwipp-Song. Das letzte Lied vor dem Epilog, "State Of Mind", zeigt zum Schluss des Albums noch eine sehr starke Seite von Autumn.

Ein wie bereits erwähnt sehr vielschichtiges Album mit vielen verschiedenen musikalischen Einflüssen, das sich trotzdem zu einem homogenen Ganzen zusammen fügt. Über allem thront die organische, weiche und trotzdem kraftvolle Stimme Nienkes, die dem Edelstein die letzte Politur verleiht. Die warme transparente Produktion rundet das Ganze dann noch in einer passenden Verpackung ab.

Kara

5 von 6 Punkten

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