5 Headbänga online
17.07.2020 Raygun Rebels
18.07.2020 Ausverkauft
24.07.2020 Grand Massive
25.07.2020 May The Tempest
01.08.2020 Revel In Flesh
13.08.2020 Nekrovault
Reviews (10147)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Goregast

Interview:
Dibbukim

Live-Bericht:
Airbourne

Video:
Antigama
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Grave Digger kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Grave Digger - The Last Supper

Grave Digger - The Last Supper
Stil: Power Metal
VÖ: 17. Januar 2005
Zeit: 51:58
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.grave-digger-clan.com

buy, mail, print

Na, in diesem Fall ist die Zahl 13 wohl ein Zeichen dafür, dass Fortuna es wieder mal gut mit Grave Digger meint: Mit The Last Supper bringen die fünf Deutschen ihr mittlerweile 13. Album heraus. Pünktlich zum zwanzigjährigen Bandjubiläum hat übrigens auch Chris Boltendahl seine Biographie veröffentlicht...
Vorerst aber besingt Chris in gewohnter Reibeisenmanier sein letztes Mahl im gleichnamigen Titeltrack "The Last Supper" - könnte wirklich ein Ohrwurm-Song zu allen möglichen Gelegenheiten werden. Das darauf folgende "Desert Rose" lässt schon erahnen, dass das vorliegende Album an Grave Diggers frühen Sound der 80er Jahre anknüpfen wird, als sie sich zum Paradebeispiel für das Markenzeichen "Heavy Metal made in Germany" empor spielten.
Die elf Hymnen auf der neuen Scheibe stehen weniger in der Tradition der Alben aus den 90er Jjahren, als sich Grave Digger auf die Sagen- und Legendenthematik spezialisierten. Bevor man sich also "The Last Supper" zu Ohren führt, lohnt sich ein Griff in den Plattenschrank: Einstimmen mit Grave Digger's Debut Heavy Metal Breakdown und Witchhunter ist angesagt!

Das Schöne an The Last Supper ist, dass sich echte Kracher wie "Hell To Pay" oder "Soul Savior" ("I am the holy Messiah, let my soul rule the earth") mit mehr groovigen Songs im mittleren Tempo abwechseln, zum Beispiel "Grave In The No Man's Land". Spätestens bei "Crucified" ("I am sitting here, wasting my time to hear mankind") fragt man sich, ob Grave Digger sich dieser Zeiten bewusst für die Bürde entschieden haben, mit Anspielungen auf die abendländische Mystik religiös motivierte Fragen der Menschheit zu stellen. Aber warum sollte Heavy Metal das auch nicht tun? Auf jeden Fall macht es sogar unheiligen Spaß, sich während des Grübelns die bisweilen zornig-anklagend und dann wieder triumphierend-atmosphärisch ("Black Widows" - tolles Gitarrensolo!!) klingenden Stücke von The Last Supper um die Ohren peitschen zu lassen und dazu meinetwegen solange zu bangen, bis auch der letzte schwerwiegende Gedanke aus dem Kopf geschüttelt wurde...und diese essentielle Eigenschaft eines gelungenen Heavy Metal-Werkes erfüllt das Opus aus dem Hause Grave Digger mit Prädikat.

Liz

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Judas Priest - Painkiller
Vorheriges Review: Sun Of Sadness - Picture

© www.heavyhardes.de