6 Headbänga online
Reviews (10078)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Vanishing Point

Interview:
Astral Doors

Live-Bericht:
Coppelius

Video:
Loudrage
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Fairyland kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Fairyland - The Fall Of An Empire

Fairyland - The Fall Of An Empire
Stil: Symphonic Melodic Epic Metal
VÖ: 24. November 2006
Zeit: 62:41
Label: Napalm Records
Homepage: www.fairyland-metal.com
MySpace: www.myspace.com/fairylandfantasia

buy, mail, print

"Es war einmal vor gar nicht langer Zeit...", mit diesen Worten beginnt doch das ein oder andere Märchen. Die gleichen Worte treffen auch auf die Bandgründung des vorliegenden Märchenlandes zu, das aber ausnahmsweise mal nicht in Italien oder Skandinavien liegt, sondern in unserem westlichen Nachbarland. 1998 setzte Keyboarder Philippe Giordana unter dem Namen Fantasia bzw. Fantasy den Grundstein für die mittlerweile unter dem Namen Fairyland firmierende Band. The Fall Of An Empire ist das zweite offizielle Album nach der Demo Realm Of Wonders und dem Debutalbum Of Wars In Osyhria.

Nach dem bombastischen Intro "Endgame" wird die Reise ins Märchenland angetreten. Viele symphonische Klänge werden mit Speed Metal vermischt und bringen den Hörer schon mal in Laune. So oder so ähnlich könnte der Titeltrack auch klingen wenn Blind Guardian mit Rhapsody Of Fire zusammen Musik machen. Sänger Max Leclercq überzeugt bereits hier durch seine klare und kraftvolle Stimme, die sowohl in den mittleren Tonlagen als auch in den hohen besteht. Im weiteren Verlauf dominieren, so wie es sich für so eine Art Musik gehört, das Keyboard und die orchestralen Passagen, dabei wird aber weder das pfeilschnelle Gitarrenspiel von Anthony Parker und Thomas Cesario (der sich auch für den Bass verantwortlich zeigt) noch das akzentuierte Drumming von Pierre-Emmanuel "Piwee" Desfray vernachlässigt. Noch dazu untermalen schöne Chöre die durchaus ansprechende Stimmung, die verbreitet wird. Für ein bisschen Auflockerung zwischen den epischen Songs sorgen zwei einminütige Instrumentalstücke. Auf Dauer gesehen könnte die ganze Sache natürlich etwas anstrengend werden, auch wenn die Musiker an den Instrumenten topfit sind und ihre Hausaufgaben beim Songwriting gemacht haben. Sehr schön ist auch der Einsatz einer weiblichen Sängerin, deren Name leider nicht bekannt ist, die aber verdammt gut bei Stimme ist. Und dafür dass The Fall Of An Empire das erst zweite Album ist klingt die Produktion erfrischend transparent und fett.

Es ist auch klar, dass die fünf Franzosen weder sonderlich innovativ, noch besonders neu sind. Symphonic Metal Hasser werden sich The Fall Of An Empire sicherlich eh nicht zulegen, wer aber eine willkommene Abwechslung zu Rhapsody Of Fire oder Ähnlichem sucht ist mit Fairyland bestens bedient. Denn neben den genreüblichen Stangenwaresongs befinden sich auch richtig gute Songs wie "The Awakening", "Eldanie Uelle" und "Clanner Of The Light".

Andi

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de