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Assedium - Rise Of The Warlords

Assedium - Rise Of The Warlords
Stil: True Epic Metal
VÖ: 08. September 2006
Zeit: 43:00
Label: My Graveyard Productions
Homepage: -

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Na wenn das mal keine Überraschung ist. Assedium kommen aus Italien, spielen True Epic Metal und haben dabei so ganz und gar nichts mit sämtlichen Eierkneif-, Keyboarddudel- und Gitarrenwichser-Combos zu tun, die sonst so gern über die Alpen rüberschwappen. Denn Assedium orientieren sich viel mehr an Bands wie Candlemass, Manowar, Doomsword oder Omen, und ich muss respektvoll sagen, dass sie ihre Sache dabei gar nicht so schlecht machen.

Sicherlich trieft Rise Of The Warlords nur so vor klischeehaften Texten, aber das gehört zur Musik dazu. Ebenso wie die Stimme von Sänger Luca "Fils" Cicero, der mit seinem Gesang dafür sorgt, dass die Musik eben diesen epischen und auch doomigen Touch bekommt. Und ganz nebenbei liefert Fils einige Ohrwurmmelodien, die bei den unerwartetsten Gelegenheiten wieder im Gedächtnis auftauchen und zum Mitsummen animieren. Allerdings sorgt selbiger auch dafür, dass sich vor allem bei hohen Gesangspassagen die Nackenhaare des Hörers aufstellen, denn in eben jenen hohen Regionen ist der Gute definitiv nicht zu Hause. Was nicht ist, kann ja noch werden, allerdings würde ich es schade finden, wenn Fils mehr auf seine Kopfstimme setzen würde, so wie es jetzt ist, passt das gut zur Musik. Die wandelt wie gesagt auf den Spuren oben genannter Bands und kommt dabei an und für sich majestätisch und kraftvoll rüber, wobei das Gitarrenduo Chicco und Guido ziemlich schnörkellos zu Werke geht. Trotzdem liefern die beiden sehr effektive und eingänige Riffs und Melodien.
Allerdings ist die Produktion nicht wirklich das Gelbe vom Ei, worunter vor allem Drummer Damien zu leiden hat, denn das Schlagzeug böllert alles andere als fett, was den Kompositionen einiges an Durchschlagskraft nimmt.

Insgesamt ist Rise Of The Warlords ein gutes Debüt geworden, das zwar noch keine wirklichen Hits enthält und an einigen Kinderkrankheiten leidet. Ausfälle gibt es aber ebenfalls nicht zu vermelden und die Entwicklung der Band ist hoffentlich noch nicht abgeschlossen. Anhänger oben genannter Bands werden an dieser Scheibe sicherlich ihren Gefallen finden und mit dem Kauf keinen Fehler machen.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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