9 Headbänga online
11.02.2021 Betzefer
16.02.2021 Raven
22.02.2021 Inhumate
23.02.2021 Imperial Age
26.02.2021 Montreal
26.02.2021 Milking The Goatmachine
Reviews (10216)
Navigation
Artikel des Tages
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Kristendom kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Kristendom - Awakening The Chaos

Kristendom - Awakening The Chaos
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 23. Juni 2006
Zeit: 41:21
Label: Thundering Records
Homepage: www.kristendom.org

buy, mail, print

Kristendom wurden 1997 in Paris gegründet und gaben mit Operator Dead 1999 ihr erstes Lebenszeichen von sich. Danach folgten die beiden Scheiben From Within (2000, Osmose Productions) und Inferno (2002, Thundering Records) während bis zum aktuellen Album Awakening The Chaos etwas mehr Zeit verstrich. Der Backkatalog wurde inzwischen durch Thundering Records/Manitou neu aufgelegt, da die alten Sachen zumeist vergriffen waren.

Das vierte Album ist ein knackiges Stück Death Metal geworden, das vor allem vom guten Sound und vom variablen Songwriting lebt. Dazu gesellen sich mit "It's Awakening" (Intro), "No More Sunrise" (Outro) und dem Zwischenspiel "Death Is Near" drei atmosphärische Keyboardtracks, die dem Album ziemlich gut tun. Das Keyboard spielt auch bei "Le Soufle Animal" eine große Rolle, wodurch der Song zusammen mit dem groovigen Riffing zum besten Track auf Awakening The Chaos avanciert. Daneben befinden sich mit dem groovigen "Welcome" ein weiterer Song, der sehr viel Spaß macht und zum Bangen animiert. Überhaupt ist das Material hier sehr melodisch und groovebetont ausgefallen, wodurch sich die Songs hervorragend dazu eignen, live gespielt zu werden. Mir fehlt aber der ein oder andere schnelle Song, der die meist Mid-Tempo-lastige Scheibe interessanter gestalten würde.
Der Gesang ist typisch Death Metal, zwar tief und kraftvoll, aber nicht sonderlich herausragend oder besonders markant.

Soweit so gut, schade nur, dass Kristendom die nötige Eigenständigkeit während des Großteils der Spielzeit missen lassen. Hier hat der gute alte Schwedentod kräftig seine Finger im Spiel und ruft häufig, zu häufig Erinnerungen an die typischen Szenegrößen hervor, Hypocrisy, Dismember, Grave, Entombed und wie sie alle heißen, was den Spaß an Awakening The Chaos ein wenig trübt. Wenn Kristendom das in den Griff bekommen und zudem das Tempo öfter mal hochfahren, ist mit den Franzosen in Zukunft sicherlich zu rechnen.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Thunderbolt - Love & Destruction
Vorheriges Review: Kiuas - Reformation

© www.heavyhardes.de