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Mother's Finest - Live At Villa Berg, Right Here Right Now

Mother's Finest - Live At Villa Berg, Right Here Right Now
Stil: Hard Blues'n'Funk Rock
VÖ: 21. April 2006
Zeit: 68:35
Label: MTM Music
Homepage: www.mothersfinest.com

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Es war einmal in den 60ern in Georgia, als sich Sängerin Joyce "Baby Jean" Kennedy und Sänger Glenn "Doc" Murdock begegneten und zusammen die ersten Gehversuche in Begleitung unterschiedlicher Bands machten. 1973 war es dann soweit und das erste Album unter dem Banner Mother's Finest erschien.
Danach erschienen in quasi schöner Regelmäßigkeit bis Anfang der 90er Alben, die mal mehr, mal weniger erfolgreich waren. Schließlich wurden die Lebenszeichen weniger, doch nun soll es wieder bergauf gehen. Live At Villa Berg, Right Here Right Now heißt das neue Album, das bereits 2004 vom SWR in Stuttgart aufgenommen wurde.

Mother's Finest schaffen es wie keine andere Band aus der damaligen Zeit Soul, Funk, Blues, Pop und Hardrock miteinander zu kombinieren ohne dabei langweilig oder gar angestaubt zu klingen. Bassist Jerry "Wyzard" Seay und Drummer Dion Derek grooven um die Wette und lassen aber den beiden Gitarristen John Hayes und Gary "Moses Mo" Moore genügend Freiraum für griffige Hooklines und songdienliches Gitarrenspiel. Der Wechselgesang von Joyce Kennedy (die mit ihrer Stimme an Soullegende Aretha Franklin erinnert) und Glenn Murdock ist auch sehr ausgeglichen und sehr sauber, zumindest im Live-Teil der Scheibe.

Live-Teil? Ja, richtig gelesen, denn die ersten vier Tracks sind neue Songs und hören auf die Namen "Do Me Right", "Obey, Obey, Obey", "Take Your Time" und "Crime Of Nature" und weichen nicht wirklich von oben genannten Musikstilen ab. Die Livesongs sind ein guter Streifzug durch die gesamte Bandgeschichte (z.B. "Hard Rock Lover" und "Mandala Song"). Puristen der Rocker- und Metalgemeinde werden Mother's Finest wohl umgehen, wer allerdings ein offenes Ohr hat, kann das Album durchaus mal antesten oder um es mit den Worten von Mother's Finest auszudrücken: "Rock is where I come from. Funk is what I am".

Andi

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