9 Headbänga online
Suche:
15.06.2026 Big Thief
16.06.2026 I Killed The Prom Queen
16.06.2026 Inhaler
17.06.2026 Six Feet Under
18.06.2026 Chaser
18.06.2026 End It
Reviews (10529)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Halo Of Shadows

Interview:
Twyster

Live-Bericht:
Rock Im Park

Video:
Ivanhoe
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Operatika kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Operatika - Dreamworld (EP)

Operatika - Dreamworld (EP)
Stil: Symphonic Power Metal
VÖ: 2005
Zeit: 16:07
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.operatika.com

buy, mail, print

Auf den ersten Blick irritierte mich das gewisse Assoziationen weckende Bandfoto von Operatika etwas, ließ es doch eine Nähe zu einer bekannten Symphonic Metal Band erwarten.

Diese Erwartung erwies sich als garnicht so unberechtigt; Operatika, so der Name der aus zwei Damen und drei Herren bestehenden Gruppe, spielt reinrassigen symphonischen Power Metal, der sich ganz nach Nightwish anhört. Ehrlich gesagt ist diese Formulierung etwas irreführend, um es auf den Punkt zu bringen: Das Album könnte in der Tat aus der Feder von Tarja und Co. stammen. Nicht nur die Sangesweise von Leadsängerin Slava Popova erinnert stark an den klassischen Gesangsstil der ehemaligen Frontfrau von Nightwish, auch das Songwriting an sich lässt Erinnerungen an ältere Werke der finnischen Genre-Könige aufkommen. Das soll aber nicht heißen, Operatika würden schlechte Musik machen oder nur abkupfern, ganz im Gegenteil. Die Demo EP ist nicht nur technisch außerordentlich überzeugend umgesetzt, sondern besticht auch durch angenehmen Klang, schöne Melodien und griffige Riffs. Ebenfalls überraschend die solide, feine Soundqualität.
Zwar ist die Scheibe mit einer Viertelstunde etwas zu knapp bemessen, um wirklich eine Aussage über die songwriterischen Fähigkeiten der Band zu treffen, trotzdem kann man fest stellen, dass ein Longplayer Album in gleicher Qualität sicher große Beachtung finden würde. Nicht nur Nightwish Fans der ersten Stunde sollten der Band eine Hörprobe gönnen.

Robert

Ohne Wertung

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Zero Hour - A Fragile Mind
Vorheriges Review: Machine Head - Elegies (DVD)

© www.heavyhardes.de