9 Headbänga online
21.04.2020 The Quireboys
25.04.2020 Die Bolzer
26.04.2020 Bishops Green
27.04.2020 Snake Oil & Harmony
29.04.2020 Lazuli
30.04.2020 Hinds
Reviews (10110)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Vidoll

Interview:
Voyager

Live-Bericht:
Diablo Swing Orchestra

Video:
Axenstar
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Untoten kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Untoten - Grabsteinland III - Herz Der Finsternis

Untoten - Grabsteinland III - Herz Der Finsternis
Stil: Gothic
VÖ: 07. November 2005
Zeit: 53:52
Label: Soulfood Music
Homepage: www.untoten.com
MySpace: www.myspace.com/untoten

buy, mail, print

Gerade eben noch habe ich noch das Projekt Soko Friedhof zum Rezensieren gehabt, schon liegt mir der neueste Output von David A. Lines Hauptband Untoten vor. Mit Herz Der Finsternis findet nun die Trilogie um das Grabsteinland einen würdigen Schlusspunkt. Dabei sei gleich einmal wieder festgehalten, dass diese Scheibe für reine Liebhaber verzerrter Stromgitarren nicht geeignet ist. Vielmehr sind hier einmal mehr alle Schwarzromantiker angesprochen, die sich bei Kerzenschein allein oder zu zweit in den Kompositionen verlieren möchten.
Wie schon auf dem Vorgänger Herrschaft Der Vampire überzeugen Untoten mit ausgereiften Arrangements und gefühlvollen, durchdachten Songs. Inklusive dem Intro "Irrlicht" werden wir in 16 Songs wieder auf eine Reise ins Grabsteinland mitgenommen, die einen von Beginn an zu fesseln weiß. Dabei liegt bei jedem Lied eine düstere, schwarze Spannung zugrunde, die von Greta Csatles' (Gesang) Stimme geschickt aufgenommen und durch Romantik vollendet wird. Untoten bewegen sich wie bislang auch auf dem Grad zwischen EBM, Gothic und Chanson, wie es keine andere Band zu gestalten vermag. Mal geht es schnelleren Schrittes voran ("Wintermärchen"), mal wird die Vorliebe zum Chanson allgegenwärtig ("Vollmondengel"). Doch immer wirken die Songs wie aus einem Guss und schlüssig.
Auch diesmal fällt es schwer, nein, ist es unmöglich, einzelne Songs hervorzuheben, denn das Album muss als Gesamtkunstwerk schwarzer Klangeskunst betrachtet werden.

Dies ist das perfekte Album für lange, stürmische Herbstabende und kalte Winternächte, die man bei Kerzenschein verbringt. Perfekt für diese Jahreszeit.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Phantom-X - Rise Of The Phantom
Vorheriges Review: Dryrot - God's Eyez

© www.heavyhardes.de