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Zombeast - Heart Of Darkness

Zombeast - Heart Of Darkness
Stil: Horror Punk / Thrash Metal
VÖ: 17. Mai 2024
Zeit: 46:32
Label: Massacre Records
Homepage: www.facebook.com/Zombeast666

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Totgeglaubte leben länger oder sie kehren sie als Untote zurück! Sage und schreibe achtzehn Jahre nach ihrem selbstbetitelten Debüt bringen die Horror-Punkrocker von Zombeast eine neue Scheibe in Position. Mit neuem Leadgitarristen und neuem Drummer im Line-Up prophezeit uns der Promoter einen großen Schritt nach vorne und tatsächlich ist Heart Of Darkness mehr als nur ein Punkrock-Album!

Wer die Truppe aus Arizona in Erinnerung behalten hat, wird sich über die teils frappierende Ähnlichkeit mit Danzig, die vor allem Frontmann Mario Montechellos Vortragsstil geschuldet ist, wundern. Die blieb der Band als Markenzeichen natürlich erhalten. Nach einem finster-rockenden Auftakt aus eingängigen Tracks wie dem flotten Opener "Devil's Whore" und dem etwas gemächlicher gestrickten "Red Ripper", zu dem es auch ein Video im Netz gibt, durchdringen das punkrockige Material mehr und mehr auch schwermetallische Einflüsse, die sich vor allem in der Gitarrenarbeit manifestieren. Im Fall der Nummern "The Cycle" oder "Night Demon" kann man in Anbetracht der messerscharfen Riffs bedenkenlos das Wort Thrash Metal in den Mund nehmen. Und noch etwas separiert Zombeast anno 2024 von den meisten anderen Horror-Punk-Zunftgenossen: mit Spielzeiten, die immer wieder die Fünf- und einmal sogar die Sechs-Minuten-Grenze knacken, legen diese Missetäter doch sehr viel Wert auf ein ausgeklügeltes Songwriting und lassen gerne auch längere Gitarrenduelle zu, die dann natürlich wieder der Vorliebe für metallische Klänge geschuldet sind.

Gerade dem Titeltrack oder dem sechsminütigen "The Witching Bell" tut diese Melange aus unterschiedlichen Stilrichtungen ausgesprochen gut und empfiehlt sie als Anspieltipps. Nachdem die Herrschaften sich doch überwiegend schnell durch das neue Material gerockt haben, servieren sie uns zum Abschluss mit "Dark Path" noch eine gänzlich schmalzfreie Powerballade, die das Album auf stimmungsvolle Weise abrundet. Wer gerne über den Tellerrand eines einzigen Genres blickt und sich zudem an Montechellos dauerhaft lamentierendem Gesang a la Glen Danzig nicht stört, der braucht sich vor Zombeast nicht zu verstecken. Die Jungs beißen nämlich nicht!

Dagger

4 von 6 Punkten

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