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Dead Memory - Awake (EP)

Dead Memory - Awake (EP)
Stil: Heavy Rock
VÖ: 02. Dezember 2022
Zeit: 17:05
Label: Jumi
Homepage: www.dead-memory.de

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Awake ist nach zwei CDs und einer EP das vierte Release der 2013 gegründeten Band Dead Memory und markiert nach Aussage der Musiker einen deutlichen Schritt nach vorne. Zugegeben, für mich ist die Truppe aus dem Ruhrpott ein bislang unbeschriebenes Blatt, weswegen ich mich mit dem früheren Material im Internet auch erst einmal bekannt machen musste. Tatsächlich lässt sich die werbewirksame These bestätigen: die neuen Songs wirken kompakter, druckvoller und vielleicht auch etwas entschlossener als das ältere Zeug. Aber was für eine Musik spielen Dead Memory eigentlich?

Im Raum steht die Bezeichnung Heavy Rock, was insofern zutreffend ist, da man im Sound der Band sowohl traditionellen Rock-Riffs, als auch allerhand Elementen aus dem Bereich Modern Metal begegnet. Hinzu kommen eher selten eingesetzte Shouts und Breaks, die für den einen oder anderen Metalcore-Moment sorgen. Grundsätzlich prägt ein sehr melodischer Klargesang das auf dickem Groove basierende Material, der obendrein auch für den modernen Anstrich sorgt. Dazwischen sollen immer wieder Oh-ohh-Chöre den Hörer zum Mitsingen animieren, was auch ganz gut funktioniert.

Nach dem recht deftigen Einstieg mit "Dance In Flames" bringt die Band die radiotaugliche Nummer "Light It Up" an den Start. Beide Songs machen ordentlich was her und können im Netz als Musikvideos begutachtet werden. Das vorgelegte Level kann auch im weiteren Verlauf gehalten werden: das schnell gezockte "Ghost Town" vermittelt vor allem im Refrain dieses gewisse Core-Feeling, "Fighter" setzt auf schwere Riffs und eine dezent melancholische Stimmung und das abschließende "Renegade" offenbart mit seinem traditionellen Einstiegsriff und dem Ohrwurm-Refrain die Hardrock- und Metal-Roots von Dead Memory.

Nach leider nur 17 Minuten endet eine emotionale und spannende EP, die ihren Zweck wohl insofern bravourös erfüllt, da sie neugierig darauf macht, was man von Dead Memory wohl als nächstes erwarten darf. Die Band hat nämlich mächtig Potential und wer sich an der Fusion unterschiedlicher Einflüsse mit zeitgemäßem Anstrich nicht stört, sollte hier unbedingt ein Ohr riskieren.

Dagger

5 von 6 Punkten

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