18 Headbänga online
Suche:
24.01.2026 Marathonmann
24.01.2026 Django 3000
24.01.2026 The Butcher Sister
24.01.2026 Korpiklaani
24.01.2026 Vaentis
25.01.2026 Resolve
Reviews (10508)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Yoshi Hampl

Interview:
Chimaira

Live-Bericht:
Cradle Of Filth

Video:
Magnacult
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Marduk kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Marduk - Plague Angel

Marduk - Plague Angel
Stil: Black Metal
VÖ: 22. November 2004
Zeit: 45:17
Label: Regain Records
Homepage: www.marduk.nu

buy, mail, print

Was soll man eigentlich noch über eine Black Metal Institution schreiben, die regelmäßig hochkarätige Haß-Abriss-Birnen auf den Markt bringt? Marduk sind ja schließlich aus der Black Metal Szene nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile liegt mir der inzwischen neunte Hassbatzen des Schweden-Vierers vor, was zugleich Album Nummer eins nach der Ära Legion und B.War darstellt, die ja die Band verlassen haben / mussten. Genaueres hierzu hoffe ich mal in Innsbruck zu erfahren.

Schon beim ersten Song wird klar: da wo Marduk draufsteht, ist auch Marduk drin. "The Hangman Of Prague" bollert ordentlich brachial durch die Botanik, wie man es schon zu Panzerdivision Marduk Zeiten kennt. Musikalische bzw. technische Weiterentwicklung??? Fehlanzeige! Und das ist auch gut so. Denn Marduk bringen es mal wieder auf den Punkt, wie schwedischer Schwarzstahl zu klingen hat. Eiskalt, bitterböse, vernichtend. Alleine schon die Songtitel "Throne Of Rats", "Steel Inferno" oder "Deathmarch" lassen dem geneigten Hörer erahnen, was einen hier erwartet. Doch auch hier verzetteln sich Marduk nicht in blinder Raserei, zwischendurch wird immer mal das Gaspedal losgelassen, um den Nackenmuskeln etwas Zeit zum erholen zu geben. Aber nur, um diesen danach noch mehr abzuverlangen. Dass Black Metal nicht nur durch Geschwindigkeit definiert ist, zeigen Marduk eindrucksvoll bei "Seven Angels, Seven Trumpets" oder "Perish In Flames", die ebenso keine Gefangenen machen.

Bleibt also zum Schluss die Frage, wie sich die neuen Mitglieder an den Vocals und am Bass machen. Nun, beide beherrschen klar ihr Metier, jedoch macht Mortuus (Vocals) eine ganz andere Figur als Legion (Ex-Vocals). Hier wird deutlich tiefer gekreischt, entweder will oder kann Mortuus nicht höher kreischen, was den Songs etwas mehr Aggressivität geben würde. So klingen sie einfach "nur" böse.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de