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Haunt - Mind Freeze

Haunt - Mind Freeze
Stil: Heavy Rock
VÖ: 10. Januar 2020
Zeit: 37:10
Label: Shadow Kingdom Records
Homepage: www.facebook.com/hauntthenation

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Fleißig, fleißig! Seit dem ersten Lebenszeichen, der EP Luminous Eyes im Jahr 2017, bringt Songwriter, Sänger und Gitarrist Trevor William Church mit Mind Freeze die bereits dritte LP unter dem Banner Haunt an den Start und hat zwischendurch noch zwei Split-EPs und die EP Mosaic Vision vom Stapel gelassen. Dass dieser Arbeitseifer am Ende nicht auf Kosten der Qualität geht, dafür steht Mind Freeze zweifelsfrei gerade.

In neun unbeschwerten Titeln lassen es Church und seine Crew nämlich ganz ordentlich krachen, während sie sich an der guten alten Zeit orientieren. Wo man gelegentlich Thin Lizzy auszumachen glaubt, sind es vor allem Iron Maiden, welche gerade für die Gitarrenarbeit der jungen Amis Pate gestanden haben. Untermalt von geschickt platzierten, verwunschen klingenden Synthesizern lassen kernige Riffs aufhorchen. Überhaupt sind Songwriting und handwerkliche Umsetzung auf Mind Freeze kaum zu beanstanden. Alleine die ersten drei Nummern, das atmosphärische "Light The Beacon", dann der rasante Nackenbrecher "Hearts On Fire" und schließlich der feierliche Titeltrack mitsamt seinem Ohrwurmrefrain machen Lust auf mehr. Das bekommt man schließlich auch: ein feiner und mit Herzblut umgesetzter Mix aus Hard Rock und Heavy Metal mit vielen eingängigen Melodien und Saitenduellen, die Fans der alten Schule zur Luftgitarre greifen lassen. Wenn man am Ende irgendwo den Rotstift ansetzen muss, so ist das lediglich die "Sangeskunst" von Herrn Church. Hätte der gute Mann etwas mehr Charisma und Volumen in seiner Stimme, würden die Songs sicherlich noch tiefer einschlagen. Stattdessen verleiht er ihnen mit seinem vergleichsweise einfach gestrickten Organ eine Spur von Punk-Rock-Feeling, was manch einer vielleicht sogar als charmant empfinden mag. Aber sind wir mal ehrlich: im klassischen Heavy Metal - und genau hier sind Haunt zu Hause - fällt dem Sänger schon eine gewichtige Rolle zu. An einem kleinen Punktabzug kommen wir an dieser Stelle daher nicht vorbei. Was bleibt ist ein gut gemachtes Metalalbum einer ambitionierten Band, von der man sicherlich noch einiges zu hören bekommen wird.

Dagger

4 von 6 Punkten

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