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Steel Prophet - The God Machine

Steel Prophet - The God Machine
Stil: Power Metal
VÖ: 26. April 2019
Zeit: 41:02
Label: ROAR! Rock Of Angels Records
Homepage: www.steelprophet.com
MySpace: www.myspace.com/steelprophets

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Die Recken von Steel Prophet schlagen ein neues Kapitel auf: Rick Mythiasin, der seit 1989 die Stimme der Metal-Veteranen aus Los Angeles war, ist auf dem neuen Werk The God Machine nicht mehr zu vernehmen. Sein Nachfolger ist kein Geringerer als R.D. Liapakis, der hierzulande bestens als Frontmann von Mystic Prophecy und Devil's Train bekannt sein dürfte. Mit seiner heiseren, bluesigen Stimme soll er nun frischen Wind in die Band bringen und ist dabei viel mehr, als "nur" der neue Sänger von Steel Prophet. Auch beim Songwriting und bei der Produktion hat er fleißig mitgemischt!

Diese spannende Kollaboration resultiert in zehn abwechslungsreichen und kraftvollen Metaltracks, an deren Spitze die beiden mitreißenden Killer "The God Machine" und "Crucify" stehen. Wo sich Härte, hymnische Melodien und technische Finesse in der Waage halten, ist die Spielfreude der Truppe kaum zu überhören. Kein Wunder, dass mit "Thrashed Relentlessly" an dritter Stelle eine richtig dicke Keule geschwungen wird, ehe "Dark Mask / Between Love And Hate" den Fokus auf die Melodie legt. "Soulhunter" ist schließlich eine flott gezockte Powerhymne, die tatsächlich ein wenig nach Mystic Prophecy klingt. Aber auch andere Einflüsse lassen sich auf The God Machine ausmachen: "Damnation Calling" ist unmissverständliche Verneigung vor Black Sabbath und Riff-Meister Tony Iommi. Die eröffnenden Riffs des teils balladesken "Buried And Broken" haben etwas markant Jungfräuliches an sich... etwas eisern Jungfräuliches, versteht sich. Gegen Ende hin erinnern die wuchtigen Gitarren dagegen an Saxons "The Eagle Has Landed". Als Ohrwurm, den man so schnell nicht mehr loswird, entpuppt sich schließlich "Lucifer - The Devil Inside". Auch der Schlachtgesang "Fight, Kill" sorgt für Gänsehaut, ehe es im finalen "Life = Love = God Machine" noch einmal deutlich melodischer zur Sache geht.

Keine Frage, der Neustart ist geglückt! The God Machine ist ein rundum gelungener Spagat zwischen US Power Metal, NWOBHM-Einflüssen und zeitgemäßer Professionalität bei Produktion und Songwriting. Davon ganz abgesehen wird sich zeigen müssen, ob angestammte Prophet-Fans den neuen Mann am Mikro, dessen Einflüsse nun mal unüberhörbar sind, akzeptieren werden.

Dagger

5 von 6 Punkten

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