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Dryad - Panta Rhei (EP)

Dryad - Panta Rhei (EP)
Stil: Folk Metal
VÖ: 05. August 2018
Zeit: 24:18
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.touch.facebook.com/DryadEpicMetal

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Manch ein Album erweckt den Eindruck, es hätte einfach noch etwas mehr Zeit zur Reifung gebraucht. Zumindest ergeht es mir so bei der EP Panta Rhei, dem zweiten Release aus dem Hause der Folk-Metaller Dryad. Zwar beginnt das erste Stück "River At Night" mit einer sehr schönen, folkigen Violinen-Melodie und ist auch sonst recht ansprechend geschrieben, doch scheitert das Endprodukt an den gesanglichen Beiträgen. Wo der Klargesang noch zu unsicher und wackelig daher kommt, wollen die Chor-Passagen irgendwie so gar nicht sitzen. Die zweite Nummer "Todesreiter" basiert inhaltlich auf einer Erzählung Herodots und lässt mit knapp neun Minuten Spielzeit auf Großes hoffen. Doch auch hier scheint die Komposition nicht so ganz ausgegoren. Der atmosphärisch-doomige Auftakt wird begleitet von Krächzen der Marke Eisregen und plötzlich von einem hektischen und etwas chaotischen Part gestört. Das wiederholt sich schließlich und geht schnell auf die Nerven. Auch die folgenden Kapitel des Longtracks wollen nicht so recht überzeugen und wirken aneinandergereiht. Plötzlich einsetzende Shouts passen auch nicht wirklich zum Rest. Für einen Song dieser Länge können Dryad die Spannung schließlich nicht aufrecht halten. Trotz genannter Defizite schaffen es beide Titel zumindest irgendwie abschnittweise im Gedächtnis zu bleiben. Das folgende "Gaia Und Der Tod" will das jedoch nicht hinkriegen und plätschert eher belanglos vor sich hin. Schließlich wiederholt der finale und rein instrumentale Titeltrack "Panta Rhei", was laut Aussage der Band aus dem Altgriechischen stammt und so viel bedeutet wie "alles fließt", noch einmal die wirklich schöne Melodie aus dem Opener. Diese wird dann allerdings über sechs Minuten lang regelrecht zu Tode gespielt, was eigentlich nur schade ist.

Ganz klar, das war jetzt viel Kritik, das soll aber nicht heißen, dass Dryad ein hoffnungsloser Fall ist. Gerade in den textlichen Part wurde viel Energie gesteckt und gute Ansätze sind auch vorhanden. Wie eingangs erwähnt, hätte hier etwas mehr Reifezeit, vielleicht eine Entschlackungskur und vor allem eine bessere Produktion so einiges bewirkt. Bleibt zu hoffen, dass beim nächsten Output dann auch wirklich "alles fließt".

Dagger

2 von 6 Punkten

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