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Konzert-Bericht

A-Team & Lee Harvey And The Oswalds

Sunny Red, München 19.12.2003

Für ein lustiges Konzert bin ich eigentlich immer zu haben. Also auf ins Sunny Red, weil wenn Thrash Metal und Grindcore nicht lustig klingen, was dann?

Bis die Bands letztendlich loslegen gibt's schon mal zum Grossteil ordentliche Mucke aus der Konserve. Kurz nach dem avisierten Starttermin geht's dann auch schon mit der ersten Band des Abends los. Lee Harvey And The Oswalds geben sich die Ehre und ihren Thrash Metal zum besten. Die ersten Riffs fetzen auch noch schön fett aus den Boxen und der Sänger röhrt anständig seine Texte ins gespannte Publikum. Dann der erste Schock: ein Solo. Keine Ahnung, wie lang das gedauert hat, aber mir kam's ewig vor. Ein ewig langes Solo im ersten Song! Wer kommt denn auf sowas? Ähm, ja, wie auch immer. Nachdem die Spassbremse wieder gelockert wurde, geht's auf zum zweiten Song und... zum zweiten Solo. Jeder Song ein Solo? Scheint fast so, zumindest aber jeder zweite. Zwischendrin gab's dann noch ein nettes Metallica-Medley, bei dem man merkte, dass es sich hier um sehr versierte Musiker handelt. Der Riffmeister säbelt die Metallica-Riffs ordentlich runter, den Basser bemerkt wie üblich eh kein Schwanz und der Drummer... der spielt etwas, was sich irgendwie nach Jazz (???) anhört, aber nicht die Metallica-Songs. Mein Rat an die Band: kompaktere Songs, maximal ein Solo pro Auftritt und eine Zweitband, mit der sie ihre spielerischen Qualitäten unter Beweis stellen können.

Wobei ich jetzt noch dazusagen muss, dass nicht das ganze Publikum meine Meinung diesbezüglich geteilt hat. Ein paar scheint's durchaus gefallen zu haben. Auf der anderen Seite kenn ich mehr Leute, die meine Meinung teilen.

Keine Meinungsverschiedenheiten gab's dagegen bei der zweiten Band des Abends. Im Gegensatz zur ersten Band verstand man es im Hause A-Team, die Songs kompakt zu halten und diese energievoll auf den Punkt zu bringen. Die zwei Sänger spielten sich darüber hinaus gelungen die Bälle zu, so dass man auch manchmal kurz ein bisserl Raging Speedhorn rauszuhören glaubt. Für eine Grindcorecombo darüber hinaus besonders erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass die Songs einen Mördergroove hatten. Beide Daumen hoch und hoffentlich bald mehr davon.

Andreas

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