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Konzert-Bericht

Coppelius & Remember Twilight

Backstage, München 04.12.2009

Das Backstage und seine Informationen! Eigentlich sollte das Konzert von den Cello-Rockern Coppelius in der größeren Halle stattfinden und der Support Remember Twilight um 20:30 Uhr die Bühne betreten. Doch beides Pustekuchen; die Veranstaltung wurde dann im kleinen Club ausgetragen und der Opener war um halb neun schon fertig.

Daher können meine Begleitung und ich nur das Ende der Mittelalter-Metaller Remember Twilight anschauen. Diese beendeten ihren Set mit ihrer Neu-Interpretation der Dreigroschenopener und das randvolle Backstage dankte ihnen mit gebührendem Applaus.

Coppelius sind ja auch bekannt dafür, dass sie eine große Bühnenshow mit Biedermeier-Wohnzimmer-Look auffahren, doch dies konnte sich aufgrund der kleinen Lokalität nur teilweise bewerkstelligen lassen und so war nur ein Teil der Ausstattung vorhanden.
Der Club war mittlerweile zum Bersten gefüllt und Bewegen ging beim besten Willen nicht mehr, so dass fast schon jeder, den die Blase zum Klogang verdonnert hatte, mit bösen Blicken bedacht wurde.
Um 21:15 Uhr wird dann das obligatorische Show-Intro abgespielt und Frontmann Bastille beginnt seine übliche Butler-Show und richtet das Herrenzimmer für die Musiker her.
Nach dem Intro steigt die Band mit der Iron Maiden-Covernummer "Transilvania" voll ein und es kommt Bewegung ins Publikum. Das Sextett auf der Bühne strotzt vor Spielfreude und genießt die wohlheißende Menge. Klarinettist Comte Caspar wird es dann etwas zu voll auf der Bühne und so verlässt er während einer weiteren Maiden-Version von "Phantom Of The Opera" die Bühne, quetscht sich spielend durch die feiernde Menge und muss mehr als einmal Schulterklopfen und blödes Fotogepose über sich ergehen lassen.
Die Setlist besteht gleich deckend aus allen Schaffensphasen und so werden auch die Demo/Promo-Sachen des Sextetts bedacht. Das Publikum singt jeden Song unisono mit und die Band hat sichtlich Freude daran.
Nur einer aus der Truppe findet heute irgendwie keinen Spaß, denn Kontrabassist Sissy Voss vermisst seinen sündhaft teuren Bass-Bogen und muss daher wahlweise mit Fingern oder Cellobogen auskommen.
Mein Highlight an dem Abend ist das rasant vorgetragene "Habgier", welches mir musikalisch und textlich immer noch eine Gänsehaut verleiht.

Um 23:00 Uhr ist dann endgültig Schluss und Herr Voss findet sogar schließlich seinen Bogen wieder. Als Dankeschön spielt die Band dafür extra noch mal eine Sonder-Zugabe, die bei allen gut ankommt, außer beim Vertreter des Backstages, der muss nämlich die anschließende Party noch hinkriegen.
Auch heute haben sich Coppelius wieder in Topform gezeigt und 150 Münchener restlos glücklich gemacht. Das nächste Mal aber bitte in der Halle!

Basti

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