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Konzert-Bericht

Amon Amarth, Obituary, Legion Of The Damned, Equilibrium, Keep Of Kalessin, Secrets Of The Moon & Sycronomica

Full Of Hate Festival

Backstage, München 14.03.2009

Was für ein Extrem-Metal-Package; Amon Amarth, Obituary, Legion Of The Damned, Keep Of Kalessin, Secrets Of The Moon und die Lokal-Matadoren Sycronomica. Kein Wunder, dass das Backstage Werk zum Bersten gefüllt ist und das obwohl die Karten im Vorverkauf fast 50 Euro gekostet hatten. Dafür zeigte sich der Merchandise-Stand erstaunlich günstig, denn man verlangte nur 15 Euro für jedes Band-Shirt und CDs gab's sogar nur für'n Zehner.
Da in der Halle danach noch Club-Betrieb stattfinden sollte, musste dieses fette Billing bereits um 16:30 Uhr starten und so verpasste ich leider Sycronomica und Secrets Of The Moon komplett und konnte nur den Rest der Keep Of Kalessin-Show sehen, doch diese hatte es in sich.

Die Mötley Crüe des Black Metal hatten jedoch zu diesem Zeitpunkt schon gewonnen und die Halle fraß ihnen aus der Hand. Mit sichtlichem Spaß zockte die Quadriga ihr Rest-Set und versprühte noch etwas Schwarzheimer-Atmosphäre, als es dann deutlich heidnischer wurde.

15 Minuten Umbaupause und dann ward es Zeit für das Heimspiel von Equilibrium. Diese zogen richtig viele Leute vor die Bühne und die Stimmung war von Anfang am Kochen. Sänger Helge zeigte sich besonders athletisch und sprintete den gesamten Gig von einer Bühnenseite zur anderen. Hits wie "Met" und "Wurzelbert" veredelten dann noch zusätzlich diesen intensiven Gig und die 30 Minuten Spielzeit vergingen wie im Fluge.

Eine kleine Umbaupause stand wieder an und dann war die Zeit für einen meiner Favoriten gekommen: Legion Of The Damned. Das Quartett aus Holland beschallt schon seit vier Platten im Dauerzustand mein Zimmer und live sind sie sowieso der Hammer. Dieses Mal hatten sich die Jungs ein paar Besonderheiten einfallen lassen und verschenkten an jeden Kartenbesitzer ein Art Best-Of-CD, die nur auf der Konzertreihe erhältlich ist. Zudem kriegte jeder, der etwas beim Merch kaufte, einen schicken LoTD-Flaschenöffner.
Die Show begannen sie mit "Pray And Suffer" und die Moshpits ließen nicht lange auf sich warten. Anscheinend ist es nun auch in Mode gekommen, zu jedem Song, ob passend oder nicht, eine Wall Of Death zu fordern und so wurde der Wunsch seitens der Band beim Band-Hit "Legion Of The Damned" endlich erfüllt. Nach 40 Minuten voller Power war dann Schluss mit lustig und die Truppe verließ erschöpft die Bühne. Dass die Jungs einen Hammer-Gig gezockt haben, muss ich eigentlich gar nicht erwähnen.

Nun stand Old-School-Death Metal auf dem Plan und nach einer erneut kurzen Umbaupause enterten Obituary die Bühne und zerlegten sofort die komplette Halle. Es wurde geheadbangt und gemosht, was das Zeug hielt. Die Jungs um die Tardy-Brüder gaben sich redlich Mühe und alle außer dem erwähnten Geschwister-Pärchen waren äußerst agil auf der Bühne. Zudem schien Herr Santolla im Vorfeld des Gigs einen gehörigen Krach mit John Tardy gehabt zu haben, denn was der Herr da auf der Bühne abzog, war schon mehr als nur "Arschkriechen". Mindestens 200 "sorry"s und 50 Minuten Spielzeit später war die Sache dann zu Ende. Hits wie "Slowly We Rot" oder "World's Demise" wurden äußerst gelungen zum Besten gegeben und die Band war in Topform. So gerne wieder!

Der Headliner Amon Amarth ließ sich dann gleich mal eine halbe Stunde Zeit, um unter dem altbekannten Intro die Bühne zu entern und mit "Twilight Of The Thunder God" den Höhepunkt des Abends zu markieren. Die Jungs um Johann Hegg funktionierten präzise wie ein Uhrwerk und sogar die Headbang-Choreographie saß perfekt. Das Deutsch des Frontmanns hat sich hörbar verbessert und quasi jede Ansage und jeder Witz fand in unserer Muttersprache statt. Ein Best-Of-Set mit besonderem Augenmerk auf neues Material wurde dem Publikum geboten, welches nahezu jeden Song mitgrölte und für eine gute Stimmung sorgte.
Aber Amon Amarth haben mit Hits wie "Death In Fire", "Victorious March", "Guardians Of Asgaard" auch ein leichtes Spiel und müssten sich eigentlich nicht groß anstrengen; taten sie aber trotzdem.
Nach 75 Minuten war dann ein letztes Mal Schluss und der Headliner begab sich verschwitzt in den verdienten Feierabend. An Bühnenpräsenz und Song-Auswahl waren die Jungs kaum zu übertreffen! Somit hatte das Full Of Hate-Festival den bestmöglichen Headliner gefunden und die 1500 Anwesenden sahen das genauso und verließen glücklich die Halle, um sich auf den Heimweg zu machen.

Basti

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