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Konzert-Bericht

Isis, The Austerity Program & Jakob

Hansa 39, München 23.04.2008

(Fotogalerie)

Mal wieder schaut mit Isis eine hochkarätige Combo in München vorbei, die wir uns nicht entgehen lassen. Im Gepäck unter Anderem das Material des letzten Albums In The Absence Of Truth. Das Konzert findet im sympathischen Hansa 39 statt, das als Location immer wieder zu begeistern weiß.

Eröffnet wird der Abend von Jakob aus Neuseeland, die pünktlich auf den Brettern stehen.
Das Trio fügt sich gut ins Abendprogramm ein und begeistert das Publikum von Anfang an mit seinen düsteren Klanglandschaften. Diese sind, wie das meiste Material der anderen Bands an diesem Abend auch, rein instrumental.
Die erste Dreiviertelstunde vergeht im Handumdrehen und sorgt nicht nur bei mir für gute Laune. Auch das Publikum honoriert diesen soliden Gig.

Nach einer kurzen Pause gehts mit The Austerity Program weiter, einem New Yorker Duo, Drumcomputer nicht mitgerechnet. Zu Beginn sorgen die Jungs für einige Lacher im Publikum, als sie eine deutschsprachige Ankündigung verlesen, deren Inhalt die Band laut Eigenaussage nicht kennt.
Nach den ersten vielversprechenden, Minuten setzt der Gesang ein, der mich und Basti an die Theke treibt, wo wir uns mit einer leckeren Gerstenkaltschale versorgen. Wenn man sich das sehr gewöhnungsbedürftige Gejaule wegdenkt bleibt eine interessante Band zurück, von der sich die Mehrheit des Publikums bereitwillig bejaulen lässt. Auch hier wieder eine Dreiviertelstunde, in der keine Zeit für Zugabenspielchen oder lange Ansagen verschwendet wird.

Der Club ist inzwischen randvoll und vor der Bühne ist kein Durchkommen mehr. Spannung macht sich breit, denn eine lange Umbaupause trennt Publikum und Main-Act.
Endlich treten Isis auf die Bühne und zelebrieren ihren einzigartigen Sound. Der ist, wie bei den Vorbands auch, besonders klar abgemischt, was den Songs sehr zugute kommt. Das Publikum ist begeistert und feiert jedes Lied ab. Auf der Setlist findet sich eine vielseitige Auswahl an Tracks, die sämtlichen Releases entnommen ist und das Gros der Fans zufriedenstellt, exotische Sonderwünsche ausgenommen. Auch Isis halten sich mit Ansagen und Publikumskontakt stark zurück, aber wir sind ja nicht bei Edguy.

Nach gut anderthalb Stunden endet ein Konzert, dass natürlich viel zu kurz war.
Fazit: ein anspruchsvoller bis anstrengender Abend mit einer außergewöhnlichen Band. Und zwei Vorgruppen.

fab

Fab

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