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Konzert-Bericht

Onslaught, Zerfetzer & Hateful Agony

Metropolis, München 09.09.2007

Ich hab es ja schon öfter geschafft, die Münchener Thrasher Hateful Agony live-haftig zu verpassen. Dabei sind die Auftritte der Jungs ja nicht gerade selten, aber irgendwie hat es bisher noch nicht zu einer Begegnung gereicht. Jetzt endlich durfte ich die Jungs im Vorprogramm von Onslaught sehen.

Aufgrund verkehrstechnischer Gründe, auch die man leider keine Einfluss hat, konnte ich die erste Band Predatory Violence nicht sehen, so dass für mich sowohl das Konzert als auch der Bericht mit Hateful Agony beginnt. Um's gleich vorweg zu nehmen, Hateful Agony waren absolut fett, hier gab es das voll old-school Thrash-Brett, das sich gewaschen hat. Auch das Zusammenspiel war absolut tight, Unterhaltungen mit Anwesenden brachten zutage, dass das Trio schon lange nicht mehr so gut gewesen sei. Das machte sich auch im Publikum bemerkbar, zwar waren insgesamt nicht allzu viele Leute anwesend, die aber machten vor der Bühne viel Radau und versuchten sich sogar im Crowd-Surfen, was sich angesichts der wenigen Leute als recht schwierig herausstellte. Ich persönlich hätte Hateful Agony ja einen späteren Platz im Billing eingeräumt, aber leider geht es nicht nach mir und so mussten Hateful Agony viel zu früh ihren Platz für die Nachfolgeband räumen.

Die hörte auf den ungewöhnlichen Namen Zerfetzer. Cool, dachte ich mir, der Name verspricht Unterhaltung, zwar hatte ich noch nie von den Jungs gehört, aber völlig zu Unrecht bekommt eine Band den Slot vor dem Headliner wohl auch nicht. Soweit die Theorie...
Seltsam aber war, dass die ganzen Kuttenträger und Langhaardackel, die bei Hateful Agony noch den Luftquirl anwarfen, allesamt abmarschiert waren und sich nun vor der Halle mit Bier und Zigaretten vergnügten. Genauso seltsam war das nun anwesende Publikum, das mehr nach einem Zerfetzer-Fanclub denn nach zünftigen Metalfans aussah. Sagen wir so, das war die Zerfetzer-Verwandtschaft, denn anders kann ich mir die Reaktionen auf diese, ... äh... Musik nicht erklären. Dieses Alles-und-nichts-Verquirle, das Zerfetzer auf ihrer Homepage selbst als Uncontrolled-Blöd-Metal anpreisen, war in der Tat nichts anderes als unkontrollierter blöder Scheißdreck, den kein Mensch braucht. Schon gar kein Metaller im Vorprogramm von Onslaught. Wie Zefetzer diesen Gig bzw. diese Position im Billing ergattern konnten, ist mir ein absolutes Rätsel. Daheim vor der Verwandtschaft wären sie definitiv beser aufgehoben gewesen. Das hier braucht ansonsten kein Mensch.

"Onslaught! Onslaught! Onslaught!" Hellyeah, auf diesen Auftritt hatte ich mich fast noch mehr gefreut, als auf den Auftritt beim UFTG. Und genauso wie beim UFTG waren Onslaught auch diesmal wieder eine Macht. Onslaught setzten auch diesmal wieder vornehmlich auf ihre beiden Großtaten The Force und Power From Hell. Die aktuelle Scheibe Killing Peace bekam aber etwas mehr Aufmerksamkeit als noch beim UFTG. Aber auch hier zeigten die alten Herren wieder sehr viel Einsatz, gaben sich sehr spielfreudig und zeigten auch hier wieder, dass sie völlig zu Recht von den Toten auferstanden waren. Das Publikum, ohne Zerfetzer-Verwandtschaft, fraß den Briten aus der Hand und jubelte über Songs wie "Killing Peace", "Metal Forces", "Fight With The Beast" oder das göttliche "Onslaught (Power From Hell)", das leider auch das vorerst letzte Lied sein sollte. Doch Onslaught kamen nochmals für zwei Lieder auf die Bühne zurück, wobei mit dem finalen "Shellshock" endlich auch die In Search Of Sanity-Scheibe gewürdigt wurde. Fabelhafter Auftritt, der mir fast noch besser gefallen hat, als der beim UFTG.

Setlist Onslaught:
Killing Peace
Let There Be Death
Angels Of Death
Metal Forces
Twisted Jesus
Fight With The Beast
Planting Seeds Of Hate
Demoniac
Burn
Onslaught (Power From Hell)
---
Thermonuclear Devastation
Shellshock">Setlist Onslaught:
Killing Peace
Let There Be Death
Angels Of Death
Metal Forces
Twisted Jesus
Fight With The Beast
Planting Seeds Of Hate
Demoniac
Burn
Onslaught (Power From Hell)
---
Thermonuclear Devastation
Shellshock

Lord Obirah

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