12 Headbänga online
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
25.10.2019 Jane
Reviews (10054)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Virtue Concept

Interview:
Bible Of The Devil

Live-Bericht:
Taake

Video:
Lillian Axe
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Festival-Bericht

Metalcamp

mit Amon Amarth, Dimmu Borgir, Opeth, Hypocrisy, Stimulans, Heavy Hamsters, Decapitated, Nevermore, Deathstars, Disguise, One Man Army & The Undead Quartet, Heaven Shall Burn, Sepsis, Evergrey, Goddamned X, Wintersun, Dread, Soilwork, Caliban, Testament, Nitroxyde, Outcry, Mystic Prophecy, Gorefest, Kataklysm & Sardonic

Festivalgelände Tolmin, Tolmin 21. - 23.07.2006

(Fotogalerien: Metalcamp2006 Freitag, Metalcamp2006 Samstag, Metalcamp2006 Sonntag)

Nach einer kurz Erholung auf Krk nach dem Kaltenbach Open Air ging es am Donnerstag dann endlich nach Tolmin zum Metalcamp. Um es gleich einmal vorne weg zu nehmen: den "Kampf" um die schönste Festival-Location Europas hat auch dieses Jahr ganz klar das Metalcamp gewonnen. Denn wo lässt es sich schöner abschädeln als inmitten der Natur, unter Bäumen oder am Gebirgsfluss Socca. Gerade letzterer verleiht dem Festival dieses einzigartige Flair. Man fühlt sich eigentlich nicht wirklich wie auf einem Festival. Eher hat man das Gefühl, in Urlaub zu sein. Und da der Wettergott uns Langhaarigen wohl gesonnen war, hatten wir bis auf den letzten Sonntag strahlend blauen Himmel. Und dementsprechende tropische Temperaturen. Also flugs das Jutesäckchen mit allerlei Dosengetränken gefüllt und Abmarsch in Richtung Gebirgsfluss. Dort fanden sich auch immer mehr Leute ein, so dass man glauben konnte, tagsüber treibe sich kein einziger mehr auf dem Festivalgelände rum. Auch der Verfasser dieser Zeilen zog es vor, statt in der brütenden Hitze vor der Mainstage (ohne Schatten) lieber im kühlen Fluss zu liegen, so wie manch andere auch.

Zur Organisation dieser dritten Auflage seien auch noch ein paar Worte verloren. Zum einen waren die Einweiser auf dem Parkplatz mächtig überfordert. Auf die Frage hin, ob man mit dem Auto auch auf den eigentlichen Zeltplatz fahren könne, wurde mit einem Gemurmel geantwortet, das wir einfach mal als nein deuteten. Also das Zelt auf dem Parkplatz aufgebaut. Komisch nur, dass uns auf dem Weg zum Festivalgelände, durch das Campingareal, nicht wenige Autos aufgefallen sind. Die Bändchenausgabe wurde im Gegensatz zum letzten Jahr bereits am Donnerstag geöffnet, was einer Verbesserung gegenüber 2005 entspricht. Das heißt, wenn man ein normales Ticket bzw. eine normale Akkreditierung hatte. Denn alle Inhaber von Umtauschtickets, die diese über die Bands der Talent Forum Stage erworben hatten, wurden mehrfach vertröstet, weil irgendwelche Listen noch nicht aus Österreich angeliefert worden waren. Das ganze Spielchen wurde mehrfach wiederholt, bis es schließlich die begehrten Bändchen ohne Listen gab. Strange. Hier hat man den Bands der Talent Forum Stage definitiv keinen Gefallen getan, denn fast alle waren sich einig, künftig ihre Tickets wieder normal zu erwerben. (Auf der Talent Forum Stage lief ein Wettbewerb zwischen den Bands: Wer die meisten Tickets im Vorverkauf an den Mann/die Frau brachte, wurde mit einer guten Spielzeit belohnt).
Ebenfalls schade war, dass es diesen Bands nicht möglich war, ihr Merchandise zu verkaufen, außer direkt nach dem Gig im Fotograben. Ein entsprechender Stand wurde jedenfalls nicht zur Verfügung gestellt und im allgemeinen Merch-Zelt durften diese Artikel nicht verkauft werden. Hier ist definitiv noch Verbesserungspotenzial.
Ebenso fragwürdig war die Entscheidung, eine Plastikwasserflasche, die auf dem Festivalgelände bei der Talent Forum Stage gekauft wurde, nicht mit zur Mainstage nehmen zu dürfen. Klassischer Fall von keinen Peil.
Und noch mal Talent Forum Stage: hier kam es zu einigen Verschiebungen im Fahrplanablauf, die zwar am Infopoint ersichtlich waren, doch ein zusätzlicher Hinweis an der Bühne selbst hätte so manche Verwirrung ("Wer spielt da eigentlich???") im Keim erstickt. So war es den Bands allein überlassen, ihren Bandnamen so oft als möglich zu wiederholen, damit auch ja jeder weiß, wem er grad zuhört.
Die Absage von Arch Enemy hatte zudem den negativen Erfolg, dass die Pforten erst eine Stunde später als angekündigt geöffnet wurden. Und das ohne jede Begründung. Dass es mit Arch Enemy zusammenhängt, hat sich der Verfasser einfach mal so gedacht.
(Ray)

1234Nächste Seite

Zur Übersicht
Zur Hauptseite
Werbung:

© www.heavyhardes.de