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Festival-Bericht

Earthshaker Fest

mit Hammerfall, Saxon, Lordi, Testament, Wintersun, Die Apokalyptischen Reiter, Caliban, Soilwork, Rage, Equilibrium & Evergrey

Festivalgelände Rieden, Rieden/Kreuth 20. - 22.07.2006

Im Jahr 2005 war das Earthshaker Fest ja bekanntlich eine gemischte Angelegenheit. Es gab einige Höhepunkte, darunter etwa hervorragende Auftritte von Nightwish (wer hätte damals gedacht, dass es einer der letzten in dieser Besetzung sein würde?), Children Of Bodom und Grave Digger - aber dieser positive Eindruck wurde durch unzumutbare Bedingungen (Camping) und vor allem den mittlerweile ja fast schon legendären Auftritt von Manowar getrübt, die das ganze Festival zu einem Ort der Arroganz und Selbstdarstellung verkommen ließen. Was also gibt es dieses Jahr zu berichten?
Zunächst einmal einen anderen Veranstaltungsort. Anstelle des Autohofs Geiselwind hatte man sich dieses Mal nach Kreuth bei Amberg zu begeben, also in die tiefste Steinpfalz. Dort sollte man bekanntlich nie ohne Grawulver (für die Fremdlinge: Revolver) unterwegs sein, um sich dem Faustrecht der Prärie stellen zu können. So ausgerüstet, ging es am Donnerstag also über die Grenze Ostbayerns in Richtung Gut Matheshof, wo üblicherweise Pferde-Events stattfinden (Prärie eben). Die Campingplätze waren auch dieses Mal nicht ideal, wieder musste sich das Volk auf hügligem Gelände versammeln, aber zumindest spielte das Wetter so weit mit, dass nicht wie letztes Jahr die Abhänge zu Rutschbahnen wurden und die Hälfte der Parkplätze gesperrt werden musste. An dieser Front also schon mal Entwarnung. Auch die generelle Lage passte, man war abseits jeder Zivilisation, die sich über das fröhliche Treiben hätte entsetzen können.

Donnerstag, 20.07.2006

Aus unabdingbaren persönlichen Verpflichtungen heraus konnte ich leider nur die ersten beiden Tage miterleben, aber das um so intensiver. Am Donnerstag stieg erst mal die Warm-Up-Party, die neben Gigs von Sodom, Knorkator und Satyricon mit Lordi gleich einen echten Hochkaräter zu bieten hatte. Die Monster-Rocker aus Finnland waren ganz offensichtlich vor ihrem Sensations-Sieg beim Grand Prix de Schangsong gebucht worden, sonst hätte man sie wohl kaum in den Vorabend des eigentlichen Festivals gepackt. Aber zumindest der Empfang war ehrenvoll: vom Bürgermeister höchstselbst wurden sie bei der Pressekonferenz eingeladen, sich ins goldene Buch der Stadt einzutragen (dafür wurde er in der TZ denn auch zum "Bayer des Tages" gekürt - Schlagzeile: "Keine Angst vor Monstern"). So motiviert, schossen die Latex-Könige ein buntes Hit-Feuerwerk in die noch spärliche Menge, bei dem nach "Would You Love A Monsterman", "Devil Is A Loser" und "Supermonsters" natürlich die Siegermelodie "Hard Rock Halleluja" den krönenden Abschluss bildete. Gute Leistung, standesgemäße Show, die aber an einem der beiden Haupttage deutlich mehr Zuspruch bekommen hätte - hier waren halt erst die wirklich Hartgesottenen in zugegenermaßen erstaunlicher Stärke angereist, die mit dem Mainstream-Hardrock der Finnen nicht so ganz so viel anfangen konnten. Aber im November kommen sie ja wieder!

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