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Konzert-Bericht

Knorkator, No Far, Reach & Rumbuddl

Ohrakel, Ingolstadt 11.11.2005

Endlich ist es wieder soweit, die fünfte Jahreszeit hat begonnen und wie könnte man sie besser beginnen als mit Knorkator. Also machte sich die "verrückte" Metalgemeinde am 11.11. auf nach Ingolstadt ins Ohrakel.

Gegen 20 Uhr war Einlass und eine Viertelstunde später stand schon No Far (eine Lokalband aus Eichstätt) auf der Bühne. Die vier Jungs schauten aus wie eine Schülerband a la Tokio Hotel - verdammt jung halt. Sie haben allerdings wirklich mit ihrem Sound (vergleichbar mit z. B. Mnemic) überzeugt. Die Gitarren kreischten, die Songs bewegten zum Mitzappeln und die Stimme des Frontmanns war wirklich cool. Das Publikum welches anfangs sehr zurückhaltend in dem hinteren Drittel des Ohrakels stand, traute sich auch langsam, so ab dem dritten Song, nach vorne an die Bühne und spendete brav Applaus. Alles in allem war es ein sehr gelungener Gig, der nach 30 Minuten endete.

Nach einer viertelstündigen Umbaupause wollte die Band Reach das Publikum beglücken, was ihnen nicht so wirklich gelang. Die fünfköpfige Band spielte ziemlich flotten Punkrock. Was zwei Jungs aus dem Publikum bewegte einen eigenen riesen Moshpit vor der Bühne zu gründen, der Rest des Publikums hielt sich wieder dezent im Hintergrund. Trotz, meiner Meinung, nach gelungener Mucke protestierten einige Zuschauer und riefen: Verpisst euch! Der Frontmann nahm es gelassen und meinte nur: "2 Lieder noch, dann sind wir von der Bühne. Das ist halt das Schicksal von Vorbands!" Ein Lied davon war eine Coverversion von Roxettes "Look". Die Musik war echt gut, hat halt leider nicht so zu dem Package gepasst. Jungs lasst die Backen nicht hängen und macht weiter so!

Was uns allerdings jetzt auf die Ohren gesetzt wurde war der absolute Kracher und passte mehr als gelungen zu Knorkator. Plötzlich brodelte das ganze Ohrakel - Rumbuddl setzte alle in einen BSE-Tracemäßigen Zustand. Total verrückte Texte wie der Opener - Wo ist der Kuchen? Küss deine Mudda oder Pick Up. Mit mehr als geilen Comedianeinlagen des Frontmanns der auch mal schnell von der Bühne sprang und im Publikum seine Party weitermachte. Rumbuddl macht wirklich Klamaukrock vom Feinsten - hektisch, jazzig, fröhlich!!! Spendabel waren sie noch dazu. Erst wurde eine ganze Packung Schnupftabak verschenkt - was die ersten Reihen erstmal ganz schön ins Tränen fließen und Niesen versetzt hat. (grins) Anschließend wurden noch zehn Alben verteilt. Das macht doch Freude! Nach einer knappen Stunde war leider Schluss für die lustige Gilde.

Endlich nach der Umbaupause war es soweit. 22:30 Uhr und Knorkator flogen mit ihrer Knorkator Force in Gestalt eines Papp-Helicopters ein. Plötzlich wurde es megaeng in den ersten Reihen. Die Party fing an zu steigen! Stumpen begann "Verflucht Und Zugenäht" zu singen und die Leuten schrien aus vollem Leibe mit und moshten was das Zeug hielt. Eine Sauna war nichts gegen das Ohrakel.

Über Bühnenpräsenz braucht man eigentlich bei Knorkator kein Wort verlieren, denn die Jungs sind dafür legendär. Bei den ersten beiden Liedern hatten Stumpen und Alf Latzhosen Hasenpuschelchen an und hüpften auf der Bühne rum was das Zeug hielt. Anschließend flogen bei Stumpen die Hüllen und sein Astralkörper wurde in Form eines hautengen Bodys sichtbar. Bei dem Song "Ganz Besonderer Mann" sollte es für das Publikum eine schöne Überraschung geben. Zwei Säcke nasses Laub inklusive Walnüssen! Das war eine Megalaubschlammschlacht! Besonders als Stumpen mit dem Rest einen Haufen auf der Bühne machte und ganz elegant mir das Zeug mitten ins Gesicht katapultierte. Tja, was macht man nicht alles für eine Liveberichterstattung! (grins)

Das sollte aber nicht alles gewesen sein, denn bei der Gesangseinlage von Alf "Ma Baker" kam Stumpen mit einem ganzen Karton voll Kuchen und Toastbrotscheiben. Damit wurde das Volk auch noch bombardiert. Der Hexenkessel brodelte. Wirklich ein einmalig geiler Gig, den Knorkator ablieferte. Gegen 0:20 Uhr war der Spaß vorbei. Am Merchstand schnell vorbeigeschneit, entdeckte ich noch ein geiles Shirt "Ficken Fetzt", ging es dann endgültig hinaus in die eiskalte Nacht.

Fazit: Wer Knorkator noch nie gesehen hat - hat jede Menge Spaß verpasst!

Setlist No Far:
I Back Down
Fool
Zweites Neues
Feel Like Nowhere
Being You
Ganz Neues
The God That You Deny
Red Carpet

Setlist Reach:
3:12
Pfloggn
Steam Nozzle
Münchner
Birds
Onkel
Look
Somedays

Setlist Rumbuddl:
Kuchen
Melolontha
Mr. BingBong
Ozean
Peggy
Katreen
Da geh ich ab
Geld weg
Süden
Küss deine mudda
Pick up

Setlist Knorkator:
Verflucht und zugenäht
Mich verfolgt meine eigene Scheiße
Der 31. Buchstabe
Schüchtern
Kurz und Klein
Hardcore
Ganz besonderer Mann
Vin & Formage
All that she wants
Ma Baker
Geh zu ihr
Ich lass mich klonen
Wir werden
Ich will nur ficken
Fans
Geschlechtsverkehr
Schmutzfink
Böse
Weg nach unten
---
Ich hasse Musik
Es kotzt mich an
Der ultimative Mann

Tine

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