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Konzert-Bericht

Fear Factory, Devin Townsend, Godflesh & Raging Speedhorn

Elserhalle, München 26.11.2001

Der 26.11.01 sollte eigentlich ein Tag der Freude und des überschwenglichen Glücks werden, aber es wurde ein Tag der ausufernden Trauer.

Das Package las sich ganz gut: RAGING SPEEDHORN, GODFLESH, DEVIN TOWNSEND und FEAR FACTORY.

Als wir (die geschlossene Band DOPESICK) uns auf den Weg in des beschauliche (prust) München in die Elser Halle aufmachten, waren wir eigentlich guter Dinge und voller Vorfreude auf zwei Bands: RAGING SPEEDHORN und GODFLESH. Da ich diese noch nie live gesehen habe und GODFLESH meine ABSOLUTEN Faves sind, habe ich mich schon mal ewig drauf gefreut. Sie wollten eigentlich schon mehrmals in München Station machen, die Dates wurden aber immer wieder kurzfristig abgesagt.

Dan Anfang sollten eigentlich RAGING SPEEDHORN machen, die aber nicht anzutreffen waren. Grund: Des Sängers Freundin erwartete ein Kind. Hm, da drängt sich mir die Frage auf, seit wann weiß er das überhaupt? Nirgendwo, auch nicht im Internet, stand, daß sie nicht spielen würden. Am gleichen Tag hab ich noch nachgesehen. Eigentlich läßt sich doch schon im Voraus sagen, wann das kleine Wesen das Licht der Welt erblickt, der Schwammerl hätte sich doch dann gar nicht erst auf ne ganze Tour einlassen sollen... you fuckin' faggot. Naja, was weiß ich. Verarsche No. 1.

Dann kamen meine Faves, die Industrialfreaks GODFLESH und spielten... 5 Songs. Alles Klassiker, ohne Zweifel (Crush my soul, Spite usw.), aber als ich dann warm wurde und mein Tanzbein schwingen wollte, wars auch schon wieder vorbei. Verarsche No. 2 und trotzdem der Höhepunkt dieses Abends.

Nach einer nicht enden wollenden Umbaupause kam dieses Sackgesicht von DEVIN TOWNSEND, der immer mehr wie eine morbide Mischung aus nem Kumpel (dem Gitarristen meiner alten Band, du weißt Bescheid Andy) und nem sick dünnen Klingonen aussah (also eher ausgeschissen als ausgespien), auf die Bühne. Verarsche No. 3. Sein kultiges Drumtier Gene "Mr. Dark Angel meets Mr. Death" Hoglan war ein Lichtblick an diesem Abend. Absolut erste Sahne, was der Mann an den Fellen leistet. Die Songs stammten überwiegend aus der STRAPPING YOUNG LAD Phase. Devins OCEAN MACHINE, TERRIA und seine anderen Ergüsse waren gottlob spärlich gesät. Diese sind zwar auch nicht unbedingt das größte Übel dieser Welt, aber an diesem Abend wollte ich die volle Breitseite haben. Einige Knaller, besonders vom 'City' Album, kamem gut rüber. Trotzdem wars kein Ersatz für die Entäuschungen vorher.

Auf FEAR FACTORY hätte ich gerne verzichten können, da ich sie schon früher ein paar Mal gesehen habe. 1995/96 waren sie der absolute Brecher. In diese Zeit hätt ich mich gerne wieder zurückversetzen lassen. Irgendwie ist es nicht mehr so wie damals, da FEAR FACTORY viel von ihrer Härte eingebüßt haben. Kein Vergleich zu den Alben 'Soul of a new machine' und wegen meiner auch noch 'Demanufacture'. Das "We are Fear Factory" kam mir auch nur noch wie ein laues Lüftchen vor. Klassiker wie 'Scapegoat' und 'Replica' wurden zwar gebracht, aber das gewissen Feeling war einfach weg. Traurig genug, Zugaben gabs auch keine, da man ja in Sorge um die Münchener war, die ihre U- und was weiß ich für Bahnen noch erwischen sollten.

Zusammenfassung: GODFLESH und Gene Hoglan gesehen, jetzt kann mich der Tod holen. Der Rest war Müll, hols der Teufel.

Die Heimfahrt war jedenfalls wieder ganz spaßig (gell, Wern... raid over McDonalds... fällt um wie ein Stein, cool...). Zieh mir jetzt erstmal wieder GODFLESH und dann ein paar Grind Scheiben rein. HabedieEhre und Servas

Tom

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