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Interview

Interview mit Fiddler's Green (09.05.2004)

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Nach dem tollen Konzert in München (siehe Live-Rubrik) war ich ganz erpicht darauf, die Fiddler's mal zu interviewen. Am 01. Mai (zufällig Schlagzeuger Franks Geburtstag) war's dann schon soweit, weil die Jungs in Ingolstadt spielten. Im Bunker des Ohrakel stellte sich fast die gesamte Band unseren Fragen.

HH: Hallo, wir sind von Heavyhardes.de.

Alle: Hallo, wir sind die Fiddler's.

HH: Wieviele Konzerte spielt ihr durchschnittlich im Jahr? Ich habe mir mal euren Tourkalender angeschaut und das sind ja eine ganze Menge.

Rainer: So ca. 80 bis 90.

HH: Und wieso hüpft ihr in Deutschland rum wie ein Gummiball? Man nimmt eine Deutschlandkarte und betrachtet die Tourdaten und erkennt keinen räumlichen Zusammenhang.

Peter: Ja Rainer! Wieso eigentlich!

Tobi: Wir sind Autofahr-Junkies! Es gibt nichts Schöneres als fünf Stunden im Tourbus zu sitzen und sich anzukotzen. Das machen wir total gern und deshalb fahren wir total gern von Kiel nach Friedrichshafen

HH: Ergibt sich das dadurch, wie die Locations Zeit haben oder ist seine Begründung genau das?

Rainer: Mal so, mal so, mal so, also...

Peter: Gib's ihm!

Stefan: Tobi sagt immer, wie er Lust hat. Der wacht morgens auf und sagt: "Heute spielen wir in Friedrichshafen!".

Rainer: Also, je nachdem, wie es sich grad ergibt.

HH: Würdet ihr auch auf einer Geburtstagsfeier spielen vor nur zehn, fünfzehn Leuten?

Tobi: Wenn's 'ne Frau ist!

Rainer: Also da gibt's zwei Bedingungen.

Frank: Wenn sie hübsch ist... und es kommt auf die Anhänge drauf an...

Tobi: Und wenn's Geld gibt...

Rainer: Fünfstellig.

HH: Ja genau, wieviel würde sowas kosten?

Tobi: Puh, das ist fast nicht bezahlbar, aber wir würden's trotzdem machen, oder? Zum Sonderpreis...

Peter: Nein, wenn man soviel spielt, dann ist man nicht unbedingt noch scharf drauf, noch mehr zusätzlich zu spielen, aaaber...

Tobi: Jeder ist käuflich...

Peter: Nein, lass mich mal zu Ende reden. Wenn das jetzt mitten im Tourplan liegen würde und es würde fahrtechnisch gut reinpassen, dann wär's schon machbar. Aber prinzipiell machen wir das nicht, weil wir schon genug Konzerte so spielen müssen.

Tobi: Wir haben ja alle Familie zuhause...

Peter: WAS?? Du vielleicht! Ich bin ganz allein zu Hause...

Tobi: Du hast doch 'nen Hamster!

Peter: ... Wände der Einsamkeit... (guckt verloren)

Frank: Er spielt immer für seinen Hamster!

Rainer: Der Hamster ist jetzt schwarz gefärbt...

Peter: Es ist alles schwarz in meiner Wohnung..., nee, das war'n Spaß jetzt!

Stefan: Also für einen Hamstergeburtstag würden wir schon spielen.

Peter: Nein, Enten sind meine Lieblingstiere, Tobi! ENTEN!

Tobi: Enten, stimmt! Gebraten!

Stefan: Gelbe!

Peter: Nein! Nicht gebraten! Echte Enten!

Tobi: Unser Sänger, der Ralf Albers, der spielt jetzt glaub' ich bei den Grünen, ne? Irgend so ein Parteitag!

Peter: Ohne unsere Zustimmung!

Tobi: Aber auch nicht umsonst.

HH: Ok, also ihr wollt nicht rausrücken, in welchem Rahmen sich das finanziell bewegen würde?

Peter: Fünfstellig!

Tobi: Oh ja! Mindestens!

Peter: Aber das musst du alles mit Rainer hier klären, das ist unser Mann!

HH: Hmm, irgendwie sagt das keine Band, alle sagen: "Geht zu unserer Booking-Agentur!"

Stefan: Es ist nur normalerweise so, dass die Booking-Agentur nicht mit am Tisch sitzt.

Frank: Ist ja auch ein komisches Interview-Thema, der Preis einer Band.

HH: Ja... die Frage kommt daher, dass ich gehört hab', dass die Toten Hosen auf Einladung in Wohnzimmern von Fans spielen.

Stefan: Das ist eine Promogeschichte. In der Größenordnung kann man das machen.

HH: Peter, wie schreibst du deine Songs? Kannst du das unterwegs, in solchen Bunkern, oder musst du da in Ruhe daheim bei deinem Hamster sitzen und...

Peter: ENTE! Ich habe keinen Hamster daheim! Also gerade die Enten, die inspirieren mich immer wieder, wenn mir gar nichts einfällt, dann gehe ich zur Pegnitz, das ist ein Fluss in Nürnberg, dann sehe ich die Enten und dann habe ich drei Songs. (Allgemeines Gequake im Hintergrund von den anderen) Für jede Ente einen. Ich widme jetzt die Songs den Enten. Aber das ist noch geheim, das möchte ich erst demnächst bringen, mein Coming Out sozusagen. Andere sind schwul, ich stehe halt auf Enten. Das passt zu einer Folkband, das ist harmlos und schön und nett, aber es ist so. Nee, das ist ganz unterschiedlich. Manchmal ist zuerst die Musik da, manchmal der Text... mal auf dem Klo, mal beim Duschen, manchmal wirklich auch im Bunker, wo man so sitzt, das ist vollkommen unterschiedlich. Irgendwann ist es da und wir haben zuhause ein kleines Studio, wo man das dann vorbereiten kann, da schaut man dann, ob die Idee trägt und überhaupt ein Song draus werden kann. Manchmal hat man nur eine Strophe, eine Bridge oder einen Refrain, den Rest muss man dazu suchen und das kann dauern.

HH: Wie autobiographisch sind deine Texte, wie zum Beispiel "1000 Million Pieces"?

Peter: Da steckt schon was drinne, klar. Da ist einiges eingeflossen, das hat sich nicht vermeiden lassen. Mein Leben war so beschissen, grad die Frauen, ich sag's dir, das konnte auch an Fiddler's nicht spurlos vorbeigehen und zack bumm, da war's schon passiert. (grinst ironisch) Stimmt, das ist auch ein guter Grund, Songs zu schreiben. Frauen. Pro Frau hast du 20 Songs. So mein Schnitt. Jetzt schau an, wieviele CDs wir haben, da kannst du zurückrechnen, wieviel Frauen... das ist eine ganz einfache Milchmädchenrechnung. (Alle kichern)

HH: Und wo sind die Entensongs geblieben?

Peter: (mit todernster Miene) Die kommen nächstes Jahr, ein Konzeptalbum. Das ist ein Zukunftsprojekt.

HH: Apropos Zukunftsprojekt: Welche musikalische Richtung wollt ihr einschlagen? Auf Nu Folk finden sich einige moderne Einflüsse, Reggae und so. Geht das so weiter?

Peter: Entenmusik. (alle lachen) Den Ententanz als Folkstück. Tobi und Stefan üben schon, die müssen dann auch in Entenkostümen auftreten, die werden dann total schnucklich und süß und harmlos. Also nix mehr mit schwarz und gefährlich.

Tobi: Ich hab' auch schon einen Namen: Neverenting Story!

Peter: Aber es soll ein Konzeptalbum werden. Wenn nicht wieder irgendwelche Frauen dazwischenkommen.

HH: Wird sich das mit den modernen Elementen nun ausweiten oder werdet ihr wirklich Enten reinnehmen...?

Peter: Wir haben noch keine Ahnung. Wir machen jetzt erstmal eine DVD und sind damit vollauf beschäftigt.

Rainer: Wir haben im Juni tausendjähriges Jubiläum...

Peter: Tausendstes Konzert!

Rainer: ...und das nehmen wir mit, das zeichnen wir auf.

HH: Wo wird das sein?

Rainer: Burg Hoheneck, Ipsheim. Bei Bad Windsheim. Fünfzig Kilometer westlich von Nürnberg.

Peter: Folge einfach den Dudelsackklängen.

Rainer: Auf einer ganz tollen alten Burg, eine richtig tolle Location.

Peter: Eric von Subway wird auch dabei sein.

Tobi: Ein großer Ententeich wird angelegt...

Stefan: Im Burghof wird extra für uns einer gegraben.

Peter: Und man muss, bevor man eingelassen wird, die Enten füttern oder ihnen sonst was Gutes tun.

Tobi: Streicheln.

HH: Wann ist das Konzert?

Stefan: 24. Juli.

HH: Was ist das Schönste am Touren und was ist das Schlimmste?

Tobi: Die Konzerte sind das Schönste. Auf der Bühne stehen. Das Schlimmste ist...

Peter: ... die Fahrerei.

Tobi: ... nicht auf der Bühne stehen. Das Rumhängen im Hotel. Die Zeit, in der man nichts zu tun hat, das Warten.

HH: Wie vertreibt ihr euch die Zeit?

Peter: Enten füttern.

Stefan: Gestern nacht waren wir ungelogen in einem Hotel mit zwei Teichen, einem vor dem Haus und einem hinter dem Haus.

Tobi: Peter hat draußen übernachtet.

Peter: Das ist kein Witz, ich war da nachts unterwegs und habe festgestellt, dass die Enten ein sehr ausgeprägtes Nachtleben führen.

HH: Inwiefern Nachtleben?

Peter: Es war voll Remmidemmi, was weiss ich, was die da gemacht haben...

Tobi: Ich glaube, du hattest auch eine Ente im Zimmer gestern nacht, kann das sein?

Peter: Da schweig ich lieber.

Stefan: Wir sind auch extra erst um zwölf Uhr losgefahren gestern. Wir haben geschlafen, bis die Putzfrau im Zimmer stand, haben die Zeit ausgenutzt, wenn man mal schon nicht so weit fahren muss. (bezeichnender Blick Richtung Rainer)

Tobi: Wir haben Geräusche gehört. Das letzte Quaken war aber nicht so UÄRGS!!!

Peter: (trocken) Give the Ents what they want!

HH: Und was macht ihr, wenn mal keine Enten greifbar sind?

Peter: Eine ernsthafte Antwort wäre, obwohl das mit den Enten natürlich auch stimmt, dass man Deutschland kennenlernt - ich kenne inzwischen die meisten Städte Deutschlands, man kriegt ja doch ein bisschen was mit - und dass man viele Leute kennenlernt.

Tobi: Kaiserslautern hat zum Beispiel eine ziemlich hässliche Fußgängerzone, haben wir gestern festgestellt. Aber Karlsruhe ist schön.

Peter: Die meisten Bekannten kennen Deutschland null. Du kannst mir den Namen irgeneiner Stadt sagen und ich hab' immer ein Bild vor Augen, weil man meistens noch einen halben Tag Zeit hat, bevor man in die nächste Stadt weiterfährt. Manchmal hat man auch ein bisschen mehr Zeit, weil das Booking entsprechend ist, dass man nicht so weit fahren muss.

HH: Wie haltet ihr euch fit? Ihr seid alles gutaussehende Jungs, keiner dabei mit einem Bierbauch oder so...

Tobi: Findest du?

Peter: Gin Tonic.

Stefan: Ich wohne im dritten Stock, das ist schonmal nicht schlecht.

Rainer: Ich wohne in der Fränkischen Schweiz, oben am Berg.

Tobi: ... und er muss immer zum Bandraum laufen. Ich gehe zweimal in der Woche ins Fitnessstudio.

Peter: Ich renn immer den Enten hinterher, das ist anstrengend.

Frank: Ich gehe zweimal die Woche schwimmen.

Stefan: Ich sitze dauernd vorm Computer...

Tobi: Seine Finger sind sehr muskulös.

Peter: Ich rauche täglich, das macht ja auch schlank.

HH: Wie erklärt ihr euch den hohen weiblichen Anteil bei euren Fans? Wenn man auf eure Webseite in die Foren schaut, treiben sich da nur weibliche Wesen rum...

Peter: Vielleicht haben die Frauen mehr Zeit.

Tobi: Die tratschen einfach lieber, würd ich sagen.

HH: Aber auch auf den Konzerten sind schon eine Menge Mädels.

Peter: Vielleicht weil wir alle Männer sind.

Rainer: Wenn wir zwei Frauen in der Band hätten, so wie Schandmaul, wären sicherlich mehr Männer bei den Konzerten.

Peter: Bei Avril Lavigne kommen ja auch nur Frauen. Da war gestern was auf Viva...

Tobi: ... das ist ja noch das Identifikationsalter, dieses "Ich will auch so sein"-Syndrom.

Peter: Aber das ist ja wurscht, Hauptsache, es kommt überhaupt jemand. Wir freuen uns auch über Männer.

Tobi: Sowieso.

HH: Habt ihr Einfluss auf Ticket- und Merchandising-Preise?

Peter: Das macht alles unser Management. Ich weiss auch gar nicht, was das heute kostet.

HH: Es hat mich nämlich gewundert, dass die Tickets in München im Vorverkauf 12 Euro gekostet haben und heute sind's 14 Euro.

Rainer: Das hängt damit zusammen, dass in München die Vorverkaufsstellen eine Gebühr verlangen und in Ingolstadt nicht. Im Endeffekt zahlt der Käufer überall gleich viel.

HH: Sieht die Setlist jeden Abend gleich aus oder spielt ihr von Abend zu Abend verschiedene Sachen, wie's euch gerade passt?

Peter: Größtenteils ist es jeden Abend gleich, aber ab und zu kommt es zu spontanen Programmänderungen, wenn sich jemand aus dem Publikum was wünscht...

HH: ... oder ein Verstärker ausfällt...

Tobi: ... oder eine Saite reisst.

Rainer: Aber meistens ist man darauf angewiesen, dass die Setlist gleichbleibt, weil wir verschiedene Instrumente haben, die alle unterschiedlich gestimmt sind, das muss vorbereitet sein. Dann geht es nicht, dass man spontan einfach mal was anderes macht.

HH: Gibt es eine Art Choreographie, wenn ihr auf die Bühne geht oder sind eure Aktionen spontan?

Peter: Also, ganz grob, wir legen schon fest, wann wir alle zu springen anfangen, damit wir das auch gleichzeitig tun.

Stefan: Meistens isses so, dass irgendwas passiert und dann denkt man, ui, das war aber jetzt nicht schlecht und das machen wir das nächste mal bewusst. Und so kommen die Sachen, das wird nicht irgendwie im Proberaum eingeübt, das passiert und dann machen wir das immer so.

HH: Peter schreibt ja die meisten Songs, die nicht auf Traditionals basieren, er schreibt die Texte und so weiter, gibt ihm das so eine Art Sonderstellung oder seid ihr alle gleichberechtigt?

Peter: Nein, wir haben das aufgeteilt, jeder hat so sein Ressort. Jeder hat sein eigenes Feld und ich bin ganz froh, dass ich mich nicht um Buchführung kümmern muss. Wir machen das ja seit 13 Jahren und deshalb sind wir gut aufeinander abgestimmt.

HH: Welche Musik hört ihr privat?

Peter: Nine Inch Nails. Peter Gabriel.

Tobi: Klassik!

Rainer: Alles mögliche...

HH: Also komplett durch, von Techno bis zu Volksmusik?

Tobi: Volksmusik hört keiner.

Peter: Ich höre NUR Nine Inch Nails und NUR Peter Gabriel.

Tobi: Ich höre zur Zeit öfters eine Märchen-CD zu Hause, aber das ist eine andere Geschichte...

HH: Verkauft ihr eigentlich mehr CDs über den regulären Handel oder über die alternativen Vertriebswege Webshop und Konzertverkauf?

Rainer: Handel, aber es wandelt sich dahingehend, dass man vermeintlich unkonventionelle Wege geht, weil sich der ganze Plattenmarkt zur Zeit ja am auflösen ist...

Tobi: ... dezent nachgibt.

HH: Und was haltet ihr in dem Zusammenhang von der Behauptung der Musikindustrie, dass p2p und das ganze Filesharing-System die Verkäufe kaputt machen?

Rainer: Wenn sich der Umsatz auf 30% reduziert hat und wenn man das kaputt-machen nennt, dann ja!

HH: Der Umsatz hat sich bei euch auf 30% verringert?

Rainer: Ja, so im Lauf der letzten zehn Jahre...

Stefan: Das heikle ist, dass das auch bei Bands anderer Größenordnung so ist, dass es nicht nur bei den Großen so ist, sondern auch bei uns. Und wenn wir alles selber produzieren und finanzieren, dann brauchst du natürlich einen gewissen Absatz, um die Kosten wieder reinzuholen. Und wenn dann viel wegbricht, geht das natürlich an die Substanz.

Rainer: Das Gesamte hat sich um 2/3 reduziert, während die Kosten für Aufnahme, Werbung usw. gleich geblieben sind.

Tobi: Deshalb sind wir auch so schlank, weil wir nichts zu Essen haben.

Rainer: Das trifft alle gleichermaßen und das ist schon bitterlich. Der eine und andere Laden macht zu, ein Vertrieb nach dem anderen geht pleite und das ist irgendwie sehr unschön.

HH: Welche Langzeitziele habt ihr denn noch? Wo seht ihr Fiddler's Green in zehn Jahren?

Peter: Ich sehe mich in einem indischen Restaurant. Ich werde einen Inder aufmachen...

Tobi: Wo's nur Enten gibt!

Peter: Ohne Entengerichte!!

Stefan: Einen Schnellimbiss!

HH: Also denkt ihr wirklich, dass es euch in zehn Jahren nicht mehr gibt?

Peter: Also wenn's so weitergeht, dann nicht. Dann kannst du davon zumindest nicht leben, man kann es aber noch aus Spaß an der Freude machen. Und ich glaube, es könnte passieren, dass wir ab und zu ein paar Konzerte aus Spaß machen, aber man muss dann schon schauen, wovon man lebt. Dann muss man sich ein zweites Standbein zulegen.

HH: Wenn Nu Folk ein Tier wäre, was für ein Tier...

Peter: Ente.

HH: Hätte ich mir denken können. Normalerweise kann man die Bands mit dieser Frage zum Nachdenken bringen.

Peter: Da muss ich nicht nachdenken, eine kräftige Ente.

Tobi: Eine Peking-Ente.

Stefan: Mit Chili-Sauce.

HH: Welche Frage wollt ihr nie wieder von einem Journalisten oder Fan hören?

Tobi: Was wir machen, wenn sich die Band auflöst.

Rainer: Woher kommt der Bandname...

Stefan: Wie kommt man als Franke auf die Idee Irish Folk zu machen...

Tobi: Was verbirgt sich hinter 'Irish Independent Speedfolk'...

HH: Dann vielen Dank für das nette Interview und dass die ganze Band Zeit hatte. Gibt es noch etwas, was ihr unseren Lesern unbedingt sagen wollt?

Peter: Esst keine Enten.

Tobi: Und kommt weiterhin zu unseren Konzerten, dann wird's Fiddler's Green noch lange geben.

Alle: Und vor allem CDs kaufen. Und nicht brennen, wir machen das ja auch nicht.

Kara

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