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Interview

Interview mit Gun Barrel (28.03.2012)

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Mit neuem Sänger hinterm Mikro und neuer Plattenfirma im Rücken präsentieren uns Gun Barrel ihren fünften Streich - Brace For Impact ist ein dickes Brett geworden und schürt in der Band die Hoffnung auf die Lorbeeren, die sich das Kölner gespannt schon längst verdient hat. Heavyhardes sprach mit Gitarrist Rolf Tanzius über das Album, die Band und den langen, aber steinigen Weg zum Erfolg...

HH: Ein fröhliches Hallo und beste Grüße aus dem Freistaat! Euer fünfter Longplayer wurde eben veröffentlicht. Wie ist denn das erste Feedback ausgefallen? Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?

Rolf: Wir sind mehr wie zufrieden. Wir alle in der Band meinen, dass Yenz Leonhardt, unser Produzent, und Tommy Hansen, der für das Mastering zuständig war, einen super Sound gemixt haben, der unserem live Radau sehr nahe kommt. Fett und dreckig.

HH: Wir Schreiberlinge stecken die uns vorgelegten Alben ja ganz gerne in Schubladen, schon damit sich der Leser ein besseres Bild machen kann. Im Falle von Brace For Impact habe ich mich da allerdings ganz schön schwer getan. In welche Schublade würdest du das Album packen, wenn du in meiner Situation wärst?

Rolf: Ich denke, dass man mittlerweile Gun Barrel direkt erkennt. Aber wir sind sicher von einigen Bands wie Motörhead, Thunderhead und anderen Old School-Bands beeinflusst worden. Kommen ja schließlich aus der heiligen Zeit, hihi.

HH: Im Vergleich mit euren bisherigen Alben - was ist neu bzw. anders bei Brace For Impact?

Rolf: Hmmm, was ist neu?? Wir haben neue Songs geschrieben, das ist neu.
Ansonsten bleiben wir uns immer treu.

HH: Netter Reim! Haha

Rolf: Neu ist außerdem unser Sänger Patrick Sühl, seit Mai 2011 dabei und ein super Glücksgriff als Musiker und Mensch.

HH: Hatte Patrick dann auch einen Einfluss auf euer Songwriting?

Rolf: Die Songs waren fertig, Titel auch bis auf drei. Patrick hatte volle Freiheit auf die Gesangsmelodien und das hat er sehr gut gemeistert. Wir haben alle einige Textideen beigesteuert und auch durch die fertigen Titel (hab ich 'ne Macke mit) hatte er schon Anhaltspunkte, wo die Reise hingehen sollte. Im Studio hat er wirklich alles gegeben und wir sind sehr stolz auf ihn.

HH: Dann darf man also damit rechnen, dass Patrick der Band noch lange erhalten bleibt?

Rolf: Das hoffen wir doch. Wir haben ja in der Beziehung schon einiges hinter uns, hihi. Er ist mit Leib und Seele dabei und wir hoffen, dass das so bleibt. Wir sind viel unterwegs und es passiert immer viel mit der Band und das hält auf Trab und lässt nichts einschlafen. Da brennt immer ein Feuer.

HH: Schon das Cover von Brace The Impact sieht sehr oldschoolig aus und schlussendlich scheint ihr euch eher an vergangenen Zeiten zu orientieren, als auf Teufel komm raus etwas Neues erfinden zu wollen. Wer sind denn eure Idole im Business?

Rolf: Wir orientieren uns nicht an der alten Zeit, wir kommen aus der alten Zeit. Das was wir machen ist Gun Barrel und das können wir am besten, warum also was Neues erfinden. Idole? Ganz klar: Mötley Crue - Motörhead - Aerosmith und und und...

HH: Welche Bedeutung spielt für Gun Barrel das Internet als aktuelles Medium, um die Band darzustellen, Kontakt zu den Fans zu pflegen usw.? Seid ihr bei facebook, myspace & Co vertreten?

Rolf: Unser Bassist Tomcat kümmert sich da rund um die Uhr drum und ohne Internet geht nichts mehr. Hier bekommt man die schnellste Information, auf dem Postwege würde mittlerweile alles viel zu lange dauern. Ist schon eine tolle Sache. Unser Webmaster Criz Toelg sieht auch zu, dass Homeapage-mäßig immer alles am Start ist. Auch ohne facebook und myspace und reverbnation geht nichts mehr.

HH: Und wie viel Zeit verwendet ihr auf eure Internetauftritte so schätzungsweise am Tag?

Rolf: Da gehen jeden Tag mindestens drei Stunden für drauf.

HH: An welchem Karriere-Punkt siehst du Gun Barrel 2012?

Rolf: Mittlerweile sind wir Semiprofis. Die Band ist fast schon ein Fulltimejob mit allen drum und dran. Aber wir wollen noch höher hinaus.

HH: Obwohl eure Alben von der Presse stets wohlwollend aufgenommen wurden, scheint der große Durchbruch noch nicht so recht geglückt zu sein? Woran liegt das deiner Meinung nach? Bzw. habt ihr an so etwas wie einem Durchbruch überhaupt Interesse? Könnte ja schließlich sein, dass für dessen Konsequenzen gar nicht die nötige Zeit aufgebracht werden kann...

Rolf: Ehrlich gesagt ist mir das auch ein Rätsel. Unser neues Label Massacre Records legt sich für uns mächtig ins Zeug und ich hoffe, dass sich das endlich bezahlt macht. Natürlich wollen wir den Durchbruch, was kann es Schöneres geben?

HH: Etwa elf Jahre seid ihr nun als Gun Barrel unterwegs - was sind die bisherigen Highlights der Band und welchen Traum konntet ihr euch noch nicht erfüllen?

Rolf: Wir haben noch sehr viele Ziele vor Augen und sind sehr ehrgeizig. Wir wollen unbedingt mal eine Tour durch die Staaten und Südamerika machen. Ich denke, das kriegen wir auch hin, so wie wir drauf sind. Wir bereuen keinen Tag von den elf Jahren, obwohl es viele ups and downs gab.

HH: Gibt es einen besonderen Ort, an dem du einmal spielen möchtest, oder eine besondere Band, mit der du einmal die Bühne teilen möchtest?

Rolf: Ich wollte immer mal auf dem Monsters of Rock spielen, aber das war mir nicht gegönnt. Sweden Rock und große Festivals sind unser Ding, da arbeiten wir dran, wir lieben Festivals und überhaupt das Leben on the road. Das größte Abenteuer der Menschheit ist mit einer Rock'n'Roll-Band unterwegs zu sein.

HH: Wenn das so ist - wann und wo werden denn die neuen Songs live zu hören sein? Schon irgendetwas in Planung?

Rolf: Wir haben vor ca. zwei Wochen drei Songs live in der Schweiz gespielt. Hat gut geklappt und nun waren wir so dreist und haben sechs neue Songs von zehn auf unserer Kurztour mit In Legend und Freedom Call gespielt obwohl die Scheibe erst am 23.03. veröffentlicht wird. Den Fans hat es mega gefallen, also haben wir unsere Frechheit belohnt bekommen, hihi.

HH: Ja, die Frechen gewinnen immer, hehe. O.K. - wir kommen zum Ende. Ich hatte erst kürzlich in Köln zu tun und natürlich hat es mich in den Abendstunden in Richtung Dom verschlagen - hast du irgendeine Kneipe mit ordentlicher Musik und dafür weniger Touristen an der Hand, die du mir empfehlen kannst, wenn ich das nächste Mal dorthin komme?

Rolf: Das CAVE in der Kyffhäuserstraße und das Valhalla in Köln Mülheim, da bist du richtig. Ruf an wenn du in Köln bist und wir ziehen los, den Kater wirst du nie vergessen!

HH: Genau - Hangover Teil 3 in Köln. Ich komme darauf zurück und sage danke für das Interview!

Rolf: Wir haben zu danken und rockt das Haus!

Dagger

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