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Interview

English VersionInterview mit Artillery (03.08.2011)

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My Blood heißt das neueste Langeisen aus dem Hause Artillery, mit dem die Dänen im Vergleich zum Vorgänger noch eine Schippe draufgelegt haben. Michael Stutzer beantwortet uns dazu ein paar Fragen.

HH: Wie geht's euch nach der Veröffentlichung eures neuen Albums?

Michael: Wir sind sehr zufrieden und abgesehen von einigen Kleinigkeiten sind wir mit der Produktion und der Art und Weise wie sich die Songs entwickelt haben sehr zufrieden!

HH: My Blood heißt euer Album und stellt meiner Meinung nach eine Weiterentwicklung zum Vorgänger When Death Comes dar. Man findet darauf alle Artillery-Markenzeichen kombiniert mit einem orientalischen Flair. Wie siehst du das?

Michael: Ja, das gleiche denken wir innerhalb der Band. Wir glauben, My Blood ist eine Mischung aus When Death Comes und By Inheritance mit Hinweisen auf alle unsere anderen Alben.

HH: "Mi Sangre" ist der Opener und meiner bescheidenen Meinung nach einer der besten Thrash Songs der letzten 20 Jahre. Er enthält fantastisches Riffing, Gesangslinien, die sich im Gehirn festbrennen und mit seinem starken orientalischen Einschlag wird er sehr eigenständig und herausragend. Welchen Songs magst du am liebsten?

Michael: Vielen Dank! Wir sind froh, wie sich der Song entwickelt hat und es ist ein Vergnügen, ihn live zu spielen. Wir mögen diesen Song sehr. Daneben sind wir von "Monster" und "Thrasher" sehr angetan.

HH: Du hast es gesagt, neben "Mi Sangre" kann man z.B. "Monster", "Dark Days" oder "Death Is An Illusion" empfehlen. Welche Songs mögen eure Fans bisher am meisten?

Michael: Das ist das Schöne an My Blood, weil es viele unterschiedliche Meinungen darüber gibt, welche Lieder am Besten sind. Aber ich vermute, es sind "Mi Sangre", "Monster", "Dark Days" und "Thrasher".

HH: Woher kommt dieser starke orientalische Einschlag, der hervorragend zu eurem Sound passt? Steckt da eine Art Konzept dahinter oder passiert sowas einfach?

Michael: Tatsächlich wurden wir bereits 1989 während einer Tour durch Russland davon beeinflusst. Wir mussten in vielen örtlichen Zügen nahe der afganischen Grenze reisen und dort wurde viel Musik aus dem Mittleren Osten gespielt. Das war dann auch die Hauptinspiration für den Song "Khomaniac", der in Russland geschrieben wurde. Seither haben wir diesen orientalischen Einfluss behalten.

HH: Würdest du uns ein paar Worte zu den Texten sagen?

Michael: Die Texte handeln z.B. von globaler Erwärmung ("Dark Days"), der Hingabe der besten Metal-Fans der Welt ("Thrasher"), einem Bergsteiger, der allein und hilflos in den Bergen sterben musste. "Mi Sangre" dreht sich darum, dass du deinen Kindern zwar viel helfen, aber nicht ihr Leben leben kannst. Sie müssen es auf die harte Tour lernen. "Monster" behandelt das Biest, das in uns allen steckt.

HH: Auf When Death Comes habt ihr schon mit John Mathiasen zusammen gearbeitet, der den Text zu "Delusions Of Grandeur" geschrieben hat. Auf My Blood hat er "Ain't Giving In" verfasst. Was kannst du uns darüber erzählen?

Michael: Alle Songs stammen vom 1991er Demo Mind Factory, als John noch in der Band war. Wir hatten einfach das Gefühl, dass diese Lieder auf einer CD stehen müssen. John ist nach wie vor ein guter Freund der Band.

HH: Würdest du bitte ein paar Worte über das Coverartwork verlieren. Wie ist die Verbindung zwischen Cover und den Texten?

Michael: Das Cover zeigt unser Maskottchen The Reaper, der uns die letzten Jahre begleitet hat. Hier trägt er ein Baby, unser Blut sozusagen. Das gibt My Blood Stärke.

HH: Artillery arbeiten nun drei Jahre mit Sören zusammen. Wie lautet dein Fazit?

Michael: Es waren einige der besten Artillery-Jahre überhaupt, und es zeigt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, Flemming durch Sören zu ersetzen. Wir haben in den letzten drei Jahren ungefähr 60 Shows gespielt sowie zwei Alben und eine DVD fertig gestellt, was viel mehr ist, als wir mit Flemming in den zehn Jahren davor geschafft haben. Das spricht für sich!

HH: Wie sieht's an der Live-Front bei Artillery aus?

Michael: Wir arbeiten an vielen Festivals, vielleicht gibt es eine Minitour. Außerdem spielen wir das Way Of Darkness Festival im Oktober.

HH: Welche Songs vom neuen Album werden wir da zu hören bekommen?

Michael: Wir versuchen immer neue Songs einzubinden, wenn wir live spielen. Bisher haben es "Warrior Blood", "Mi Sangre", "Monster", "Thrasher" und "Dark Days" in die Setlist geschafft. Demnächst wollen wir noch "Death Is An Illusion" und "End Of Eternity" spielen, um die Setlist interessant und frisch zu halten.

HH: Stell dir vor, My Blood wäre eine orientalische Mahlzeit. Was wäre das und warum?

Michael: Etwas mit viel Chilli, Curry, Mango Chutney und Reis vermutlich, weil My Blood viele verschiedene Elemente enthält.

HH: Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg! Die letzten Worte gehören dir.

Michael: Vielen Dank und "Cheers" an alle deutschen Headbanger.

Lord Obirah

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