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Interview mit Midnite Club (04.06.2008)

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Nachdem mir Carsten Schulz schon in seiner Eigenschaft als Evidence One-Frontmann Rede und Antwort stand, musste ich ihn natürlich auch zu seinem Engagement bei Midnite Club befragen...

HH: Wie sind die Reaktionen auf Circus Of Life - seid ihr zufrieden?

Carsten: Hallo, bislang großartig! Wir sind ehrlich gesagt ziemlich baff, und nach fünf Jahren weiß man ja auch nicht genau, wie die Leute die Band noch aufnehmen. Doch, wir sind sehr zufrieden bislang.

HH: Carsten, du bist ja hauptberuflich bei Evidence One, wie kam die Zusammenarbeit mit Steffen Seeger zustande?

Carsten: Steffen und ich kennen uns bereits Jahrzehnte und sind sozusagen die besten Freunde. Wir haben früher bereits zusammen bei MR. HATE gespielt. Außerdem nehme ich in seinem Studio seit einigen Jahren meine diversen Gesangparts auf. Als er mich dann vor einigen Jahren gefragt hat, ob wir mal wieder was zusammen machen könnten, er habe einige Songideen, war das für mich Ehrensache. Und so entstand Midnite Club.

HH: Wie bringst du die beiden Projekte unter einen Hut?

Carsten: Das ist überhaupt kein Problem. Ich mache so viele Sachen und veröffentliche so viele CDs neben Evidence One, da ist ein Projekt mehr oder eigentlich egal. Zumal das Jahr ja 365 Tage hat, da gibt's genug Zeit. Außerdem ist Midnite Club im Gegensatz zu E1 ein reines Studioprojekt, d.h. auch da gibt es keinen Ärger.

HH: Was macht für dich das Besondere an der Scheibe Circus Of Life aus?

Carsten: Für mich persönlich ist die Scheibe eine Herzensangelegenheit, und ich bin wahnsinnig glücklich, sie endlich veröffentlichen zu können. Wir hatten bereits vor fünf Jahren kurz nach der Veröffentlichung unseres Debüts Running Out Of Lies mit der Produktion begonnen, sind aber aufgrund verschiedenster Businessprobleme immer wieder ausgebremst worden. Musikalisch ist es einfach ein "wir machen, worauf wir Spaß haben"-Scheibe. Egal, ob die Musik nun zeitgemäß ist, oder nicht, es ist einfach die Art Musik, die wir im Herzen haben - also haben wir's gemacht.

HH: Ihr habt ein Cover mit an Bord - "Danger Zone" von Kenny Loggins, den alten Top Gun-Reißer. Das Ding hat mittlerweile einige Jahrzehnte auf dem Buckel, wie seid ihr da drauf gekommen?

Carsten: Nachdem wir auf dem Debüt seinerzeit "Wild Boys" von Duran Duran aufgenommen hatten, und das sehr gut ankam, war klar, dass wir wieder einen alten 80er-Gassenhauer mit auf die Scheibe packen wollten. Irgendwann hab ich "Danger Zone" dann mal wieder im Radio gehört und mich an die Top Gun-Zeiten erinnert - und schon war die Entscheidung gefallen.

HH: Auch mit dabei ist Bernd Herrmann, der eigentlich für die Söhne Mannheims trommelt. Wie passt das zusammen? Xavier Naidoo ist nicht gerade der rockigsten einer...

Carsten: Bernd kommt eigentlich aus einer ganz anderen Ecke. In den 80er spielte er bei einer Band namens Hunter und hat mit denen auch zwei Platten veröffentlicht. Bernd ist noch immer ein Rocker - und ein verdammt guter Drummer, er hat E1 ja auch unlängst auf der Saxon-Tour ausgeholfen, von daher überhaupt kein Problem.

HH: Ihr habt noch weitere Gäste mit dabei, unter anderem Ferdy Doernberg von Axel Rudi Pell. Dein Bandkumpel Roddy Boebel hat songwriterisch mitgemischt. Wie kommt man mit so einer bunten Mannschaft klar?

Carsten: Nunja, Freunde mit auf meine CDs zu packen, mache ich sehr gerne. Was Robby betrifft, so sind die beiden Songs "Behind My Eyes" und "Closer To The Distance" Leftovers des "Tattooed Heart"-Albums von Evidence One, die es seinerzeit jedoch nicht auf die CD gepackt haben, da sie stilistisch nicht wirklich zu den anderen Tracks passten. Bei Midnite Club passen sie wie die berühmte Faust zum Auge. Ferdy und ich kennen uns schon eine ganze Weile, und wir haben in den letzten Jahren bereits an einigen CDs zusammengearbeitet. Ich liebe, wie variabel er aufgrund seiner Multiinstrumentalität an die Songs herangeht, von daher bin ich mächtig froh, ihn auf "Danger Zone" dabei zu haben.

HH: Bleibt Midnite Club ein Projekt, oder wollt ihr auch Live-Gigs spielen?

Carsten: Wie gesagt, ich denke nicht, dass wir live spielen. Dafür wäre der Aufwand deutlich zu groß.

HH: Wann nehmt ihr das nächste Album in Angriff?

Carsten: Ich sage mal Ende des Jahres, hoffe aber, dass wir diesmal nicht wieder fünf Jahre bis zur Veröffentlichung brauchen *lacht*.

HH: Was willst du persönlich und beruflich in den nächsten zwölf Monaten erreicht haben?

Carsten: Uffz, schwierige Frage. Solange denke ich eigentlich nicht. Es stehen einige Veröffentlichungen in den kommenden Monaten an, und ich habe bereits mit den Aufnahmen der nächsten E1-CD begonnen, die hoffentlich nächstes Frühjahr erscheint. Privat... naja, ich würd gern mal wieder Urlaub machen... *lacht*

HH: Vielen Dank für deine Zeit!

Carsten: Ich habe zu danken!

Holgi

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