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Interview

Interview mit Malpractice (15.05.2008)

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Die finnischen Wenig-Über plaudern über Prog, ihre neue Scheibe Triangular und die finnische Szene...

HH: Hallo Jungs, danke dass ihr uns ein paar Fragen beantwortet. Fangen wir beim Namen an, wer ist denn hier der Quacksalber?

Malpractice: Der Name der Band stammt eigentlich aus dem Testament-Song "Malpractice". Das passt sehr gut zu uns, weil wir sicherlich viel zu wenig proben... *lacht* Das liegt daran, dass wir so weit entfernt voneinander leben und auch noch andere Bands am Laufen haben. Das hält uns ziemlich in Atem. Für mich ist Malpractice die erste Priorität, aber Markus z.B. beschäftigt sich hauptsächlich mit seiner Band Omnium Gatherum.

HH: Man nennt euch eine Prog Metal-Band, seht ihr das auch so?

Malpractice: Das kommt wohl am besten hin, ja. Ich bin mit Prog Metal als Beschreibung unseres Stils einverstanden. Wir haben auch Einflüsse von Thrash und traditionellem Metal, also sind wir eine Mischung aus Prog, Metal und etwas ganz Eigenem.

HH: Was sind eure musikalischen Haupteinflüsse?

Malpractice: Am Anfang von Malpractice waren das Queensryche, Fates Warning, Dream Theater, Megadeth, Testament, Stone, Cacophony und so weiter. Das sind die Sachen, die ich mir auch heute noch anhöre. Und außerdem eine Menge weitere Prog- und Metal-Bands von den 60ern bis heute. Für Malpractice kam es immer auf die Gitarren an, also waren für uns weniger Dream Theater als vielmehr die gitarrenorientierten Bands wie Queensryche oder Fates Warning wichtig.

HH: Was macht das Besondere an eurer Musik aus?

Malpractice: Ich denke, die Riffs und Melodien machen das Besondere an Malpractice im Vergleich zu den meisten anderen Bands in unserem Genre aus. Wir haben uns von einer Thrash Band hin zu mehr progressiven Gefilden entwickelt und sind nie einem Trend gefolgt, der gerade cool war.

HH: Was ist der wichtigste Unterschied zwischen dem neuen Album und dem Vorgänger Deviation From The Flow?

Malpractice: Die wichtigsten Unterschiede sind natürlich unser neuer Sänger Aleksi Parviainen und die Vielseitigkeit des Materials. Das letzte Album bestand aus geradlinigen Songs und einem langen Epos. Das neue Album Triangular enthält ein höllisches Instrumental, eine Ballade, und auch Thrash-Elemente sind wieder zu finden. In einem Satz: mehr Variationsbreite und ein neuer Sänger.

HH: Wie fallen die Reaktionen auf das neue Album aus?

Malpractice: Ich denke, einige Leute werden die Komplexität nicht verstehen, aber diejenigen, die das schaffen, finden das Album hervorragend. Die Kritiken haben die Punkte hervorgehoben, die ich auch eben beschrieben habe. Die Bandbreite der Meinungen ist viel weiter, was aus meiner Sicht nur gut ist. Es gibt nichts schlimmeres als ein "Na ja"-Album, das keine großen Reaktionen hervorruft.

HH: Die finnische Szene ist in Sachen Metal sehr aktiv, woran liegt das aus eurer Sicht? Wie würdet ihr die finnische Szene beschreiben?

Malpractice: Die finnische Szene ist im Grunde sehr klein. Fast jeder, der in einer relativ bekannten Band spielt, kennt mindestens einen, der in einer anderen Band aktiv ist. Finnland ist ein sehr kleines Land, aber die technischen Fähigkeiten der Bands hier sind einfach umwerfend. Es gibt hunderte guter Bands, die nur um die nächste Ecke lauern.

HH: Was sind eure wichtigsten Ziele für die nächsten zwölf Monate?

Malpractice: Unser wichtigstes Ziel ist es, ein paar Shows außerhalb von Finnland zu spielen. Am besten als Support für eine bekannte Band, das wäre der beste Weg, bekannter zu werden.

HH: Werden wir euch auch mal in Deutschland sehen?

Malpractice: Das hängt völlig von den Tourpromotern ab! Wir würden sofort hier spielen. Wir brauchen einen Manager, der eine solche Tour für uns arrangieren könnte. Schauen wir mal [eine Weisheit, die offenbar ihren Weg um die Welt geht - Holgi]. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mal in Zentraleuropa gespielt habe, das wäre wieder mal sehr spannend.

HH: Wollt ihr unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

Malpractice: Testet unser neues Album Triangular an - ihr werdet nicht enttäuscht sein! Wir hoffen, dass wir euch bald sehen.

HH: Wenn du drei Dinge in der Welt ändern könntest, was wäre das?

Malpractice:
Meine finanzielle Situation regeln
Toleranz zwischen allen Religionen schaffen (ich glaube nicht an einen von den vielen "Göttern")
Rap-"Musik" verbieten

Holgi

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