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Interview mit Thirdmoon (02.01.2008)

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Das neue Album Dimorphic Cynosure der Österreicher Thirdmoon hat, gerade textlich, bei mir einige Fragezeichen hinterlassen. Also versuchte ich zusammen mit dem Sänger Wolfgang Rothbauer, den abstrakten Texten auf den Grund zu gehen, was mir aber leider nur teilweise gelang. Aber lest selbst!

HH: Hi, wie geht's?

Wolfgang: Ja, geht eigentlich, denk ich mal so. Ziemlich viel Stress, aber das lenkt mich wenigstens von meinen Alltagsproblemen ab!

HH: Wie sind die Reaktionen auf euer aktuelles Album Dimorphic Cynosure bis jetzt?

Wolfgang: Nun, ich bin erfreut darüber, wie gut Dimorphic Cynosure bei der Presse und den Fans bis jetzt ankommt. Ich wusste nicht, wie Kritiker oder ähnliche, die es werden wollen, mit diesem Album umgehen würden und ich war gespannt, wie sie den emotionalen Charakter des Albums interpretieren werden. Manche trafen den Nagel auf den Kopf. So soll das sein!

HH: Wo wir gerade dabei sind, was soll der Titel eigentlich bedeuten?

Wolfgang: Dimorphic Cynosure bedeutet: "Zweigestaltiger Gegenstand der Bewunderung" oder "Zweigestaltiger Leitstern". Es gibt Situationen im Leben, in denen man mit etwas konfrontiert wird, was einen irgendwie sehr begeistert und an sich zieht, man es sich aber nicht erklären kann warum. Dieses Phänomen kann eine Sache, ein Ding oder eine Person sein, was ja eigentlich passt, ABER: Alles und jeder birgt Vorteile wie auch Nachteile, Böses und Gutes in sich! Die Entscheidung ist schwer, denn was ist richtig oder falsch? Und für welche Seite?

HH: Wie sieht es mit den restlichen Songs aus? Gibt es so etwas wie einen roten Faden auf dem Album?

Wolfgang: Ja, klar! Dimorphic Cynosure ist ein Album, das wieder mal ein sehr persönliches Konzept in sich trägt, deshalb will ich auch nicht so gern davon erzählen. Sorry! Ich denke jedoch, dass sich sehr viele Leute damit identifizieren können, wenn sie sich mit den Texten beschäftigen.

HH: Schade, aber kannst du unseren Lesern nicht doch noch etwas über das Album erzählen?

Wolfgang: Hmm, also, das Konzeptalbum enthält 15 Songs, welche in sich jeweils eine Geschichte über Demütigung, Enttäuschung, Wut, Hass, Verzweiflung, Feindseligkeit... erzählen. Dies setzt voraus, dass jeder einzelne Song eine individuelle emotionale Bindung zu den Texten hat. Stell dir vor, dich hat jemand irgendwie verletzt und gedemütigt. Deine Gefühle und Gedanken bewegen sich im ersten Moment zwischen Hass und Rachsucht, aber warum? Weil dein Selbstmitleid und dein verletzter Stolz in diesem Moment Überhand nehmen. Mit der Zeit kommt man drüber hinweg, oder man verliert sich in seiner eigenen Welt. Ein Wechselspiel der Emotionen zwischen Aggression und Traurigkeit!

HH: Hast du einen Lieblingssong auf der Scheibe?

Wolfgang: Ja, den Titelsong! Dennoch hat jeder von uns seine persönlichen Lieblingssongs auf Dimorphic Cynosure.

HH: Welche Bands würdet ihr als eure Vorbilder bezeichnen?

Wolfgang: Nun, jeder von uns hat andere Bands als Vorbilder. Hier geht es jedoch grundsätzlich um die Einstellungen und Philosophien der Bands und den langlebigen Willen der Musiker, musikalisch aktiv zu bleiben. Bands als Vorbilder für Thirdmoon gibt es nicht, doch wir wurden mit Sicherheit von vielen unterschiedlichen Bands und Musikstilen unbewusst musikalisch inspiriert.

HH: Wird es eine Tour zu dem Album geben?

Wolfgang: Wir werden natürlich unsere Live-Aktivität sehr steigern. Eine Tour wäre da natürlich eine passende Gelegenheit, die auch sicherlich eintreffen wird! Mal schaun, wo man unterkommt!

HH: Du singst ja auch noch bei Eisblut und In Slumber. Wie kommt ihr mit dieser Mehrfachbelastung zurecht?

Wolfgang: Hmm, das stimmt nicht ganz, denn ich bin Gitarrist bei Eisblut! Mein zweites Baby nennt sich In Slumber, wo ich als Komponist und Sänger tätig bin. Bei Godhatecode, meiner jüngsten Band (mit Pelle/Ex-Grave und Coercion; Armin/Distaste und The Manace; Tana/Avulsed), bin ich als Komponist und Gitarrist tätig. Bei Olemus bin ich seit 2006 Gitarrist. Wir kommen alle sehr gut damit zurecht!! Alles nur Zeitsache!

HH: Wie steht's mit dem Rest von euch, habt ihr auch noch Nebenprojekte?

Wolfgang: Dominik und Martin spielen bei Scargod, einer österreichischen proggressiven Metal-Band. Mathias hat ein Projekt namens The Day After (rock/folk) am Laufen. Simon spielt bei In Slumber, Olemus und hat ein Akustik-Projekt namens 7on's Rastgarden (Meditative).

HH: Wie stellt sich die österreichische Metalszene im Moment für euch dar?

Wolfgang: Es gibt sehr viele junge talentierte Bands, die sicher noch was von sich hören lassen werden. Ich wünsche ihnen Durchhaltevermögen. Mal schauen, was kommen wird! Ich bin jedenfalls sehr stolz auf die österreichische Metalszene!

HH: Willst du den Heavyhardes.de-Lesern noch etwas mitteilen?

Wolfgang: Danke fürs Durchlesen! Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehn! Falls nicht, besucht uns doch einfach auf unserer Hompepage oder bei MySpace. Bis bald! Stay Metal!!! Danke für das Interview.

Sebbes

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