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Grave Digger - Return Of The Reaper

Grave Digger - Return Of The Reaper
Stil: Power Metal
VÖ: 11. Juli 2014
Zeit: 49:50
Label: Napalm Records
Homepage: www.grave-digger-clan.com

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Die teutonische metallene Szene zählt einige wenige wirkliche Urgesteine in ihren Reihen, und Chris "Bolle" Boltendahl gehört zweifelsohne dazu. Durch alle unvermeidlichen Höhen und Tiefen hält er mit seinen Grabschauflern seit Jahrzehnten die Fahne für krachigen deutschen Stahl standhaft hoch. Auf Festivals immer ein Stimmungsgarant, auch auf Tour gerne gesehen und bei Wacken 2010 mit einem Jubiläumskonzert zum 30jährigen Bestehen geehrt, feuert Chris in wechselnder Besetzung immer wieder neue Langeisen unters Volk, die mal one shots, aber auch gerne Konzeptcharakter haben.

Ganz aktuell packt er eine liebgewonnene Figur aus: den grimmen Schnitter, den Reaper, der seit dem gleichnamigen Album 1993 bei Bühnenauftritten der Kombo in Form von Keyboarder Hans-Peter Katzenburg mit Kapuze und silberner Totenschädelmaske finster über dem Geschehen dräut. Jetzt ist der Kollege also offenkundig wieder da, und dabei lassen es Chris und Kollegen derartig krachen, dass es eine Art hat.

Gleich der Einstieg "Hell Funeral" setzt ein furioses Ausrufezeichen: Vollgasattacke, fetter Gitarrensound, schneidige Riffs und die Beteuerung, dass der Reaper endgültig back sei. Was ein Brett - Respekt, die Herren! Mit "Wargod" geht es weiter auf der Überholspur, bis dann bei "Tattooed Rider" Mid-Tempo-Groove einzieht hält und entfernte Judas Priest-"Turbo"-Vibes aus den Boxen wabern. Ein veritabler Hit, der durch Mörder-Rhythmus und sofort zündendem Refrain erheblichen Wiederholungsfaktor hat. Weiter fröhlich durchs Unterholz mit "Resurrection Day", aber wieder überzeugt das eher schleppende "Seasons Of The Witch" mit stimmiger Atmosphäre und tonnenschwerem Riff. "Grave Desecrator" und "Dia De Los Muertos" machen genauso Freude, bevor dann "Nothing To Believe" einen getragen-balladesken Abschluss bietet.

Meiner Treu, kann man da nur sagen, die Clans marschieren wieder ganz gewaltig - Olle Bolle zeigt, wo der Hammer hängt, und liefert einen ganzen Blumenstrauß pfundiger Headbanger, die auf jedem Festival ein Kracher sein sollten. Die deutsche Phalanx steht wie eh und je!

Holgi

6 von 6 Punkten

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