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Saltatio Mortis - Das Schwarze Einmaleins

Saltatio Mortis - Das Schwarze Einmaleins
Stil: Folk Metal
VÖ: 16. August 2013
Zeit: 51:42
Label: Napalm Records
Homepage: www.saltatio-mortis.com

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Mit der recht bissigen Singleauskopplung "Wachstum Über Alles" haben mich die Spielleute von Saltatio Mortis schon sehr neugierig auf das neue Album gemacht, nun rotiert das inzwischen neunte Studioalbum schon geraume Zeit im CD-Player und ich muss sagen, die Erwartungen wurden erfüllt.
Anfänglich fängt der Opener "Früher War Alles Besser" noch recht ruhig an, wechselt dann aber rasch die Machart und rockt flott ordentlich nach vorne los. Ein gelungener Einstieg, der schon mal das Tanzbein schwingen lässt. Dabei kommt die Message an die Ewig-Gestrigen nicht zu kurz, auch wenn ich gestehen muss, dass so manche Aussagen durchaus der Wahrheit entsprechen, was das Früher und Jetzt betrifft. Danach folgt sogleich das bereits bekannte "Wachstum Über Alles", ehe einen Gang runter geschaltet wird. "Krieg Kennt Keine Sieger" war angesichts dessen, was sich aktuell im Nahen Osten abspielt, wohl selten mit mehr Wahrheit unterlegt. Traurig, aber wahr. Entsprechend ist der Song auch mit einer gewissen Melancholie im Refrain unterlegt. Danach geht es wieder flotter zu Werke, wenn "Der Kuss" besungen wird. Zwar auch mit einer traurigen Geschichte, aber flotter vorgetragen. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt wird deutlich, dass Das Schwarze Einmaleins ein recht variables Album geworden ist. So finden sich flotte Nummer, zu denen es sich vortrefflich abgehen lässt ("IX") genauso wie ruhige, bedächtige Nummern ("Sandmann") auf dem neuen Studioalbum. Mit "Abrakadabra" findet sich jedoch auch ein Song auf dem Schwarzen Einmaleins, der auch nach mehrmaligem Durchlauf holprig auf mich wirkt, der Fluss, der die anderen Songs durchzieht, wird hier unterbrochen. Schade.Mit der ruhigen "Randnotiz" klingt das Album andächtig aus.
Keine Frage, Das Schwarze Einmaleins ist ein rundum gelungenes Album. Saltatio Mortis gehen hier konsequent ihren Weg weiter und halten nicht nur einmal der Gesellschaft den Spiegel vor.

Ray

5 von 6 Punkten

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