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Year Of The Goat - Angels' Necropolis

Year Of The Goat - Angels' Necropolis
Stil: 70s Rock, Occult Metal
VÖ: 07. Dezember 2012
Zeit: 44:12
Label: VŠn Records
Homepage: www.yearofthegoat.se

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Eine Nische in der Metal-Landschaft für ihre okkult angehauchten Kompositionen dürften die Schweden Year Of The Goat spätestens mit der Veröffentlichung der Langrille Angels' Necropolis in Beschlag nehmen. Das Sextett versteht es auf außerordentlich eigenständige Art und Weise, dezent psychedelische 60s- bzw. 70s-Sounds in teilweise kompakte Songs zu verpacken, die am Ende irgendwo zwischen Blue Öyster Cult und Angel Witch zu suchen sind. Ein paar Zeilen aus dem Promotext seien in diesem Fall hier zitiert, um grob zu umreißen, was auf der Scheibe klanglich umgesetzt wird:
"It is an alternative gospel, a musical reverence to the Master, a harmonious companion to the Light-Bringer, a sublime hymn to Abraxas... For there within the album lies its own mythology: the story of the rise of Lucifer to the throne of the Overworld."
Und in der Tat: die Songs umspielt zur Gänze eine gewisse Mystik, Thomas Sabbathis Vocals thronen fast schon erhaben über knackigen Riffs und flächigen Zwischenspielen, so dass nicht selten eine Affinität zu den ersten Platten von Muse (vor allem durch die Ähnlichkeit der stimmlichen Klangfarbe mit der Matthew Belamys) entsteht. Außerdem haben es diverse Nummern auf die Platte geschafft, die trotz musikalischer Finesse sehr eingängig daher kommen. Als Beispiele wären hier "Spirits Of Fire", "This Will Be Mine" oder "I'll Die For You" zu nennen. Bei richtiger Promotion könnte einer der genannten Songs der Band durchaus eine Hitsingle bescheren (wobei die luciferische Ausrichtung der Lyrics dies natürlich auch zunichte machen könnte). Mit dem Titelsong und "Thin Lines Of Broken Hopes" befinden sich zudem zwei Zehnminüter auf Angels' Necropolis, gespickt mit originellen Tempiwechseln und einfach herrlichen Melodielinien, die das außerordentlich hohe Potential der Schweden beweisen.
Da auch alle anderen Stücke auf der Platte ohne Abstriche oberstes kompositorisch-musikalisches Niveau mitbringen und trotzdem dazu verleiten, wiederholt die Repeat-Taste zu drücken, gibt's hierfür glatte sechs Punkte. Allein die Originalität von Year Of The Goat verdient schon höchstes Lob.

Fuxx

6 von 6 Punkten

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