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Elfenthal - An Ancient Story

Elfenthal - An Ancient Story
Stil: Alte Musik
VÖ: 12. November 2010
Zeit: 65:50
Label: Screaming Banshee Records
Homepage: -

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Hm, was ist das? Die Aufmachung läßt auf Gothic Metal schließen, aber wenn man die CD einlegt, kommt erst mal ne Weile nix, so ähnlich wie bei Pink Floyd, wo ich immer nicht verstand, warum zwei Töne in fünf Minuten so genial sein sollen. Ah, jetza, der Säuselgesang setzt ein. Ok, ist ja gut, jetzt kann's langsam losgehen mit dem Orchester und fetten Riffs.

Ja, und so sitzt man dann nach einigen Minuten immer noch da, denn außer Keyboards, Lauten und leichter Percussion gibt's hier nichts, außer eben dem vergeistigt-schwebenden Gesang einer gewissen Maite Itoiz (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Online-Spielwarenhändler). Man reicht hier Original-Kompositionen diverser Renaissance-Stücke und gregorianischer Nummern, die im Booklet als "Alte Musik" klassifiziert sind. Mit an Bord sind z.B. solche Rockgrößen wie Hildegard von Bingen. Das Ganze dann auch noch mit Original-Texten, die man somit eher weniger versteht - aber offenkundig geht es immer wieder mal um den Jakobsweg (der, auf dem Hape Kerkeling gewandelt ist, als er "mal weg" war). Als Bonustracks gibt man noch "Wolfskind" vom Duo Purpur zum Besten. Genau.

Und wer sind die Masterminds hinter dieser Großtat? Neben Frau Itoiz ist da noch John Kelly, der nach Angaben des Wachszettels mit seiner Familie seit über 30 Jahren in Deutschland Trillionen Tonträger verkauft hat. Und uns wird klar, dass man uns hier ein Mittelalter-Projekt der Kelly Family untergejubelt hat. Ehrlich, eben die, die in den 90ern in der Tat einen unerfindlichen Hype in diversen Hörerschichten erlebten. Viel mehr will ich hierzu jetzt nicht sagen.

Holgi

2 von 6 Punkten

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