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The Fyredogs - Hellfyre Rock'N'Roll

The Fyredogs - Hellfyre Rock'N'Roll
Stil: Punk Rock'n'Roll
VÖ: 12. März 2010
Zeit: 37:37
Label: GoldenCore Records
Homepage: www.fyredogs.de

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Jeder in der Metal-Szene kennt ihn, viele sind mit seinen Songs aufgewachsen, auf den großen Metal-Festival wird die Band-Hymne gegrölt, er ist gern gesehener Gast auf deutschen Bühnen, er ist gelernter Street-Worker und er ist Chris Boltendahl. Onkel Reaper hat mit Grave Digger Geschichte geschrieben und zählt durch seine Reibeisen-Stimme zu den Großen der deutschen Szene. Genau dieser hat nun mit The Fyredogs ein Solo-Projekt am Laufen, welches sich voll dem Rotzrock der Marke Rose Tattoo widmet und rein gar nichts mit dem Teutonen-Stahl seiner Haupttruppe zutun hat. Mit Hellfyre Rock'N'Roll erscheint dieser Tage das erste Lebenszeichen der Jungs und ich bin schon gespannt...

Erinnerungen werden wach! Erinnerungen, die ich eigentlich für immer verdrängen wollte! Kennt jemand von euch das unsägliche Stronger Than Ever-Album von Digger? Genau, das Grave Digger-Album, als die Jungs sich entschieden haben den Scorpions Tribut zu zollen und auf die Glam-Schiene aufspringen wollten.
Zwar ist die Musik von The Fyredogs nicht Glam-angehaucht und man hat sich auch kein ekelhaftes Tunten-Image zugelegt, doch Onkel Reaper unterstützt von Rock-Gitarren und Rock-Hits singend erinnert einfach an diese dunkle Schaffensphase.
Von der Musik kann man sich recht leicht ein Bild machen, man nehme Grave Digger-Gesang und setze ihn auf die Riffs von Rose Tattoo; das ist eine verdammt ungewohnte Mischung!
"Brother" erinnert mich zudem die ganze Zeit an den Danzig-Hit "Mother" und bei dem Titel-Track hat man einfach ganz frech das Riffing von "Johnny B Goode" geklaut.

Jetzt versteht mich bitte nicht falsch, das Album ist nicht so schlecht, wie ich es hier darstelle, ich habe nur die negativen Aspekte zuerst genannt. Denn mit "66 Pounds", "Hell Ridin'", "The Devil Pays The Dues" hat Hellfyre Rock'N'Roll auch ein paar brauchbare Hits zu bieten, welche durch gute Riffs und eingängigen Refrain ins Auge stechen.

Fazit: Das Album ist eine schwierige Sache, denn die Stimme von Chris ist einfach so einzigartig, dass man zwanghaft die ganze Zeit Grave Digger im Hinterkopf hat und dem Ganzen nur schwer eine Chance geben kann. Hinzu kommt, dass viele altbackene Riffs und Ideen aufgegriffen werden. Fans von Rose Tattoo und den Onkelz dürfen hier gerne mal reinhören.

Basti

3 von 6 Punkten

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