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Horde Of Hel - Blodskam

Horde Of Hel - Blodskam
Stil: Black Metal
VÖ: 22. Juni 2009
Zeit: 49:20
Label: Regain Records
Homepage: -

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Mit Informationen um diese schwedische Formation wird sehr gegeizt. Nur soviel wird preisgegeben: es soll sich um einen Zusammenschluss mehrerer Musiker handeln, die schon aus anderen Death und Black Metal-Bands bekannt sein sollen. Warum man sich dann hier mit dem Mantel des Mysteriösem umgibt, bleibt das Geheimnis der Musiker. Gründungsjahr war laut der MySpace-Seite bereits im Jahr 2000. Die Veröffentlichung des Debuts in diesen Tagen lässt das Ganze zusätzlich als reines Projekt erscheinen. Was man jedoch von den Äußerungen auf der MySpace-Seite halten soll, wo gegen alles und jeden geschossen wird und was man so alles "supportet", bleibt jedem erst mal selbst überlassen, ob man dies als bloße (plumpe?) Provokation abtun möchte oder nicht.
Doch kommen wir nun zum Wesentlichen, der Musik. Wie man schon aufgrund des Bandnamens vermuten kann, wird uns hier Black Metal geboten. Doch mit schwarzmetallischer Raserei haben Horde Of Hel nichts zu tun, vielmehr wird auf atmosphärischen Midtempo-Black Metal gesetzt. Nach dem Spoken Word Intro geht es mit "Leave Life Behind" los, der im bedrohlichen unteren Midtempobereich angesiedelt ist. Etwas flotter folgt "Born Again Into Submission". Das treibende Drumming treibt den Song gut nach vorne. Mit "Hail Chaos" kommt dann das erste ungewöhnliche Stück. Dies ist kein Song im engeren Sinne, vielmehr handelt es sich hierbei um ein atmosphärisch gehaltenes Zwischenspiel, das aus allerlei Samples und Geräuschen besteht. Beim teils stampfend gehaltenen "The Glory Of Massmurder" kommen auch elektronische Spielereien zum Zug, die im sehr industrial-lastigen "Living Abomination" ihren Zenit erreichen. Dieses Stück passt von der Machart her überhaupt nicht zum Rest der Scheibe, hat aber durchaus seinen Reiz.
Durch die Vermengung unterschiedlichster Stile, der Verwendung von reichlich Samples und dem ein oder anderen Zwischenspiel bekommt Blodskam einen enormen Soundtrack-Charakter. Wer auf atmosphärischen, stellenweise auch etwas wirr anmutenden Black Metal mit elektronischen Spielereien steht, kann Blodskam anchecken. Doch man sollte Blodskam mehr als einen Durchlauf zugestehen.

Ray

4 von 6 Punkten

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