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Alverg - Elde

Alverg - Elde
Stil: Black Metal
VÖ: 27. März 2009
Zeit: 60:10
Label: Soulseller Records
Homepage: www.alverg.com

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Aus dem hohen Norden, genauer gesagt Norwegen (woher eigentlich sonst?) kommt dieses schwarzmetallische Debut-Scheibchen zu uns. Ursprünglich wurde Alverg bereits im Winter 2002 ins Leben gerufen, wurde aber danach für einige Zeit auf Eis gelegt.
Nun ist es aber soweit, das Debutalbum Elde steht in den Startlöchern. Wie bereits erwähnt haben sich die Jungs dem Black Metal verschrieben, genauer gesagt der Midtempovariante dieser Spielart. Auch wenn hin und wieder das Gaspedal etwas nach unten in Richtung Bodenblech gedrückt wird ("Smerte"), fühlt sich das Duo im Midtempobereich sichtlich am wohlsten. Und dabei machen sie ihre Sache recht ordentlich. Die Vocals sind auch eher im unteren Bereich angesiedelt (also kein Gekeife oder Gekreisch), was gut zum Gesamtsound passt. Auch sind stellenweise Keyboard dem Sound hinzu gefügt worden, die auch schon mal den Klang einer Blockflöte annehmen, wie bei "En Pike Pa Seng Av Hvitt Linne", der mit flottem Uptempo beginnt, jedoch zügig wieder ins Midtempo zurück findet. Die einsetzende Blockflöte (oder Keys?) sind wohl bewusst etwas dissonant gehalten worden, was dem Song aber ein eigenständiges Flair vermittelt. Sehr gut sind die stampfenden Drums bei "Syvfold" geraten, die den Song gut nach vorne treiben. Überhaupt haben die Jungs ein gutes Gespür für treibendes Midtempo, dem ab und zu eine Prise Groove hinzugefügt wird. Melodien kommen auch nicht zu kurz, auch wenn diese eher im Hintergrund gehalten werden.
Die Songtitel lassen es bereits erkennen, die beiden Köpfe hinter Alverg bedienen sich der norwegischen Sprache und lassen die englische Sprache bis auf einen Song ("Towards The Kindgom Of Alverg") gänzlich außen vor. Letzter Song ("Towards The Kindgom Of Alverg") ist dann auch ein eher ruhiger Ausklang der Scheibe, Pianoklänge bestimmen hier das Klangbild, der Text wird nur gesprochen, unterlegt wird das Ganze von tiefem Männerchor, wodurch der Song eine sehr melancholische Grundstimmung erhält. Dieser Song ist für mich auch der beste des Albums, weil hier die erzeugte Stimmung fast mit Händen greifbar ist. Bitte mehr hiervon.

Ray

4 von 6 Punkten

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