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Elevener - When Kaleidoscopes Collide

Elevener - When Kaleidoscopes Collide
Stil: AOR
VÖ: 26. Juli 2008
Zeit: 51:40
Label: AOR Heaven
Homepage: www.elevener.com

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In den 80ern gab es für die aufmuckende Jugendgemeinde den Heavy Metal. Wer sich an den nicht so recht hintraute, konnte mit dem Hard Rock vorlieb nehmen. Und dann war da noch der AOR, der gleich die Eltern ansprach, die entweder jung bleiben wollten oder aber einfach auch keinen Bock mehr auf den sonstigen Pop-Mist hatten. So war das in den 80ern. Daran wollen Elevener aus dem beschaulichen Schweden anschließen, die nun im Jahre 2008 mal kurzfristig knappe 20 Jahre streichen wollen, damit ihre Musik aber mal richtig modern wird.

Das Duo Johan Bergquist und Andreas Broden sind die Köpfe hinter der Band Elevener. Der eine, Johan, ist zuständig für den Gesang, die Keyboards und bedient auch den Bass, während der andere, Andreas, die Gitarre und das Schlagzeug einbringt. Was erwartet einen bei ihrer Musik?

Lasst es mich einmal so ausdrücken: Pomade ist ein Stoff, der wohl nie ganz aussterben wird. Sollte es irgendwann keine Haare mehr geben, die man damit misshandelt, so bleiben noch die Ohren, die man damit vollstreichen kann. Hierfür ist Musik, wie es Elevener bietet, absolut perfekt. Der Sound wirkt glatt, beinahe schleimig. Es fehlt an Pepp und dem nötigen Rotz, damit es sich nicht wie das Heile-Welt-Getröte der volksverdummenden Hitparade anhört.

Wer Bands wie Foreigner, Toto, Reo Speedwagon kennt, der kennt auch die Musik, wie AOR gemacht sein sollte. Natürlich gibt es auch bei diesen Momente, bei denen man gerne die Nase rümpft und umschaltet oder das Lied überspringt. Aber dennoch erhält sich die Musik genug Feeling, damit man einfach auch einmal in aller Ruhe mit einem Glas Wein des Nachtens die Sterne betrachten kann und den sanften Klängen von E-Gitarre und Keyboard lauscht, während ein Sänger über die Liebe seines Lebens oder auch die Liebe in Afrika singt. Und es gibt auch heute noch Bands, die überzeugend ihren AOR präsentieren können (vergleiche die bereits erwähnten Reo Speedwagon).

Bei Elevener habe ich das Gefühl, sie hätten ja gerne gewollt, aber irgendwie auch keine Lust, weil draußen ist Sommer und das Studio eh viel zu klein und außerdem ist schon wieder Mittwoch und wir gehen ins Wochenende. Die CD wirkt unfertig, die Lieder lieblos. Man nehme nur "Shooting Star" oder ganz besonders "I Still Remember", bei dem man eigentlich einen Eimer und Lappen neben die Anlage stellen muss. Denn dieser Song trieft dermaßen, da kommt man mit Putzen nicht mehr hinterher. Aber es muss auch ein wenig zur Rettung der Ehre gesagt werden, dass nicht jedes Lied schlecht ist. "Could It Be You" und die Ballade "All Of My Life" hören sich sehr gefällig an. Allerdings reicht es nicht aus, um aus einer schlechten Platte eine gute zu machen.

Na, des war nix. Dass sie es besser können, würde ich fast behaupten, da zumindest Herr Bergquist auch u.a. bei Hammerfall als Keyboarder mitmachen durfte und ein wenig hat er dort sicherlich auch gelernt.

Anspieltipps, so jemand welche braucht: Could It Be You, All Of My Life

Sophos

2 von 6 Punkten

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