5 Headbänga online
02.12.2020 Wird verlegt - Marduk
04.12.2020 Coogans Bluff
04.12.2020 The Disaster Area
05.12.2020 Eisregen
05.12.2020 Eisregen
06.12.2020 Mina Caputo & The Sad Eyed Ladies
Reviews (10196)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Horizon Ablaze

Interview:
Chimaira

Live-Bericht:
Unheilig

Video:
Crash Diet
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Stonefuze kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Stonefuze - Stonefuze

Stonefuze - Stonefuze
Stil: Hard Rock
VÖ: 20. Juni 2008
Zeit: 49:50
Label: Rivel Records
Homepage: www.stonefuze.com

buy, mail, print

Diese Herren haben ein kleines Problem mit ihrem Namen. Zunächst werkelte die Combo für einige Jahre und Alben unter der Flagge Cornerstone, ein Titel, der ja bekanntlich von Dougie White und seiner Formation gepachtet ist. Gegründet wurden sie 1989, zunächst als Southern Rock-Act, wobei man sich relativ schnell hin zum bluesigen Hardrock entwickelte. Spätestens mit dem Einstieg vom Drummer Mick Nordström 1997 stellten die Herren Kent Franklin (Gitarre, Gesang), Samuel Gustafsson (Bass) und Mattias Holm (Gitarre - und deutsche Schlager...??) die Weichen endgültig in Richtung zum traditionellen Hard Rock, den zum Beispiel Scheiben wie Jesus Rides Harley Too bot (na das ist mal ein cooler Name).

Diese Veröffentlichung markiert insofern einen Neuanfang, als man nach einer langen Schaffenspause nun erstmals im Zeichen Stonefuze segelt - was etwas in die Irre leitet, denn mit Stoner haben die Jungs nix am Hut. Vielmehr gibt es mal erdigen, groovigen Hard Rock, dann wieder sehr melodische Metal-Attacken, die erklären, warum man sich hier neu benennt - denn musikalisch geht es eine deutliche Schippe ruppiger und heavier zu als noch zu Eckstein-Zeiten (wo natürlich alles noch versteckt sein musste).

Geht es im Opener "Alive" noch relativ direkt und schlicht auf die Hardrock-Zwölf, liefert "Apocalyptic" düstere Metal-Epik mit feinsten Maiden- und Priest-Reminiszenzen. Die kommen auch bei "Fire And Flames" zum Tragen, dem wohl höchsten Highlight des Albums. Auch "Motor Music" gefällt durch jede Menge Punch, aber danach fehlt leider ein wenig die Variation und die ganz große kompositorische Klasse, um hier vollends in Jubelstürme auszubrechen. Definitiv eine vielversprechende Neuorientierung einer Band, die sicherlich noch mehr auf die Beine stellt als sich wieder umzubenennen. Erschienen ist das Werk übrigens bei der welteinzigen Musikfirma, die ein Clown gegründet hat.

Holgi

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de